Man spricht Ruhrhochdeutsch!

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Sommerzeit, das ist die Zeit, in der das Alte Spiegelzelt wieder an der Westfalenhalle aufgestellt wird. Zeit zum Genießen, und zum Lachen, über den Ruhrpott, und anderes, denn vom 25. Juni bis zum 11. Oktober wird wieder Ruhrhochdeutsch gesprochen.

Im historischen Spiegelzelt an der Westfalenhalle hört ruhrpottisch noch schöner an als anderswo. Mit 113 Veranstaltungen an 109 Tagen ist Ruhrhochdeutsch das größte Festival seiner Art in Deutschland. Es setzt mit seiner programmatischen Mischung und Vielfalt einen besonderen herausragenden Akzent im Kultursommer der Stadt und lockt Zuschauer nicht nur aus dem Ruhrgebiet, sondern weit darüber hinaus in die unvergleichliche Atmosphäre des Spiegelzelts aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.

So nostalgisch das Spiegelzelt anmutet, so wenig von gestern ist das Programm. Im sechsten Jahr präsentiert es wieder eine illustre Schar bekannter und beliebter Kabarettisten und Comedians. Horst Hanke-Lindemann, künstlerischer Direktor des Festivals: „Bewährte Programmreihen, die sich beim Publikum großer Beliebtheit erfreuen, haben wir beibehalten. Montags und dienstags präsentieren wir die diversen …immer-Veranstaltungen:

• immer montags mit Pommes, Currywurst und Bier und Kabarett vom Feinsten für 17 Euro

• immer dienstags „Der Bauch lacht mit – Dat Neue“ - Ein Fünf-Gänge-Menü mit „Die Kneipe – Kabarett von am Tresen“ für 49 Euro inklusive Speisen und Getränken.

Auch in diesem Jahr ist es wieder gelungen, einige ganz besondere Künstler ins Spiegelzelt zu locken. So ist mit Ottfried Fischer (Bulle von Tölz, Ottis Schlachthof) gleich zu Anfang einer der bekanntesten und beliebtesten Kabarettisten dabei. Er ist nicht nur Gastgeber der Eröffnungs-Benefiz-Gala am 25. Juni, in deren Rahmen er einen „kleinen Ottis-Schlachthof“ mit illustren Gästen (u.a. Pit Klocke und Kai Magnus Sting) präsentieren wird. Direkt anschließend (26. und 27.Juni) steht er mit seinem Best Of Programm „Jetzt noch langsamer“ und mit der „Wandogo-Filosofie“ auf der Bühne.

Aus der „ZDF-Anstalt“ kommt Max Uthoff ins Spiegelzelt und präsentiert seine „Gegendarstellung“. Ebenfalls bekannt aus Funk und Fernsehen sind Werner Schneyder, Mathias Richling, Gernot Hassknecht, Horst Schroth, Philip Simon, Richard Rogler, Tobias Mann, Thomas Freitag, Christian Ehring und das Kom(m)ödchen Ensemble.
Als Vertreter der kölnisch-rheinischen Kabarettschiene beehren das Speigelzelt der leise-ironische Jürgen Becker, der polternd-laute Wilfried Schmickler, der Erfinder des NightWash Comedy Club Knacki Deuser und als Vertreter des „schwarzen Humors“ Dave Davis.

Aus dem Ruhrpott ist fast alles vertreten, was Rang und Namen hat. In alphabetischer Reihenfolge: Lioba Albus, Hennes Bender, Die Bullemänner, Fritz Eckenga, Frank Goosen, Pit Klocke, Bruno „Günna“ Knust, Jochen Malmsheimer, Hagen Rether, Uta Rotermund, René Steinberg, Kai Magnus Sting und Torsten Sträter. Einen musikalischen Beitrag liefert Stefan Stoppok mit seinem Solo-Programm.
In die zweite Runde geht das von Knacki Deuser moderierte Stand-Up Festival, das an vier aufeinander folgenden Abenden einen feinen, bunten Querschnitt von dem bietet, was die junge und jung gebliebene Stand-Up Szene zu bieten hat. Jede Show wird anders und jede ist ein Erlebnis für sich.

Und obwohl keine WM ist, heißt es auch in diesem Jahr wieder „Löw kann nicht – Die Sportrevue wo au luschtig is“. Ein unterhaltsam kabarettistisches Programm für Sportsfreunde und andere, vor allem Frauen und Männer. Mit Fritz Eckenga, Matthias Bongard, Peter Freiberg, Thomas Koch und anderen.
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