Dachstuhl brannte in Schnee: Drei Feuereinsätze dieser Art in 24 Stunden auf Stadtgebiet

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Drei Dachstuhlbrände musste die Feuerwehr in 24 Stunden in Dortmund löschen, hier brennt es in Schnee. (Foto: Feuerwehr)
Menschen wurden nicht verletzt, aber ein Haus in Schnee ist zunächst unbewohnbar, urteilt die Feuerwehr nach dem dritten Brand dieser Art innerhalb 24 Stunden im Stadtgebiet. Am Vortag (29.1.) hatte um 13 Uhr ein Dachstuhl in Kirchlinde (Straße Elsborn) und um 20 Uhr ein Dachstuhl in der Westerbleichstraße in der Nordstadt gebrannt.

Gegen 6.30 Uhr am Montag (30.1.) wurde der Einsatzleitstelle der Dachstuhlbrand im Ortsteil Schnee gemeldet. Ein aufmerksamer Nachbar hatte die Rauchentwicklung am Dachstuhl des Einfamilienhauses bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert.

Wenig später meldete sich der Besitzer des Hauses. Im Obergeschoss habe sich Rauch entwickelt, niemand halte sich mehr im Gebäude auf.

Bis zu vier Atemschutztrupps bekämpften das Feuer im schwer zugänglichen Spitzbodenbereich von außen und innen. Dazu wurden auch eine Drehleiter sowie tragbare Leitern durch die Brandschützer in Stellung gebracht. Nach gut 30 Minuten war das Feuer so erfolgreich bekämpft, dass nur noch vereinzelte Glutnester unter der Dachhaut freigelegt und abgelöscht werden mussten. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle zur weiteren Ermittlung an die Polizei übergeben. "Nach jetzigem Stand wird das Haus zunächst unbewohnbar sein", so die Wehr.

42 Einsatzkräfte der Feuerwache 4 (Hörde), 8 (Eichlinghofen) und der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhörde sowie der Rettungsdienst waren im Einsatz.
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