Die Dogewo zieht Bilanz

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In Löttringhausen hat die Dogewo in die Modernisierung investiert. (Foto: Dogewo21)

Gemeinsam mit Prokurist Andreas Laske konnte Dogewo-Geschäftsführer Klaus Granicki für das gemeinnützige Wohnungsunternehmen über ein wirtschaftlich erfolgreichesJahr berichten.

Der kontinuierlich erfolgreichen Entwicklung der vergangenen Jahre wurde ein weiteres gutes Jahr hinzugefügt.

Die Zahl der Auszüge, Wiedervermietungen und natürlich die Zahl der leerstehenden Wohnungen sind relevante Kennzahlen für ein Wohnungsunternehmen und spiegeln (jeweils im vorhandenen Wohnungsmarkt) auch die Attraktivität des angebotenen Wohnraums wider.

Während die Zahl der Auszüge im Vergleich zum Vorjahr annähernd stabil blieb (2014 waren es 1497, 2013 mit 1463 etwas weniger) konnte die Zahl der neu abgeschlossenen Mietverträge um 9,1 Prozent gesteigert werden (2014 auf 1619, 2013 auf 1484). Die Zahl der leer stehenden Wohnungen sank um 17,6 Prozent auf nur noch 232 Wohnungen (2013 waren es noch 262); lediglich 123 Wohnungen standen im Vorjahr vermietungsbedingt leer (0,75 Prozent).

Mit einer Durchschnittsmiete von 4,97 Euro pro Quadratmeter lagen die Mieten 2014 um 1,8 Prozent höher als im Vorjahr (4,88 Euro). Neumieter zahlen im Schnitt 5,36 Euro pro Quadratmeter.

„Wir investieren mehr als 50 Prozent unserer Mieteinnahmen in Bestandserhaltung und – verbesserung“, so Granicki. „Auch 2014 haben wir in erheblichem Umfang in unsere Bestände investiert. Rund 19 Mio. Euro flossen in die Verbesserung (Groß- und Einzelmodernisierung), 17 Mio. in die Erhaltung (Reparaturen und Instandhaltung) der Bestände. Davon profitiert auch das Handwerk in hohem Maße.“

In den Jahren 2013/2014 hat Dogewo 21 neun Kindertagesstätten gebaut, für das Unternehmen ein Investitionsvolumen von rund 20 Mio. Euro - und 685 neue Kita-Plätze für die Kleinsten. 160 dieser Plätze helfen, den dringend benötigten Bedarf an Plätzen in der U3-Betreuung zu decken.

Insgesamt vermietet die Dogewo 18 Gewerbeeinheiten für die Kinderbetreuung; in der Regel Kitas, aber auch Großpflegestellen z. B. in eigens dafür hergerichteten Wohnungen. Der älteste Kindergarten (mit einem Mietvertrag von 1930) feiert in diesem Jahr in Eving sein 85-jähriges Jubiläum. Stabile Nachbarschaften und Quartiere hat das Wohnungsunternehmen im Jahr 2014 mit rund 400 000 Euro gefördert.

Neben den Aktivitäten der fünf Nachbarschaftsagenturen in den Beständen organisiert die Dogewo Mieterfeste und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche oder unterstützen solche Projekte. Das Spielmobil bringt einmal pro Woche ein pädagogisch betreutes Spielangebot in einige der Quartiere.

2013 hatte die Dogewo 16 Problemimmobilien – auch in der Nordstadt - mit insgesamt 136 Wohnungen erworben. Diese Häuser und Wohnungen wurden in der Zwischenzeit saniert und in 2014 in den normalen Wohnungsmarkt zurück geführt. Alle Wohnungen sind vermietet.

Seit 2012 investiert das Unternehmen mit Hilfe öffentlicher Mittel in verschiedenen Ortsteilen mit dem Ziel, 2000 Wohnungen marktgerecht und zukunftssicher zu entwickeln. Im Jahr 2014 lagen die Schwerpunkte unserer Quartiersentwicklungen in Löttringhausen und Wickede. Hier wurden rund 13 Mio. Euro investiert. Ein Teil der Maßnahmen wird in diesem Jahr fort geführt.

Für die Erstunterbringung von Flüchtlingen sind in Lütgendortmund zehn Häuser der Dogewo mit 121 Wohnungen an die Stadt vermietet. Vier Häuser mit 33 Wohnungen sind als Globalvermietung an die Stadt vermietet. Dort werden Flüchtlinge nach der Erstaufnahme untergebracht. Mit der Stadt Dortmund ist die Dogewo in Kontakt und will dort personelle Unterstützung bei Neubau und Umbau von Flüchtlingsunterkünften leisten.
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