KiK-Betriebsrat stellt Strafantrag bei Staatsanwaltschaft Dortmund

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Solidaritätsplakate bei der Verhandlung am Dortmunder Arbeitsgericht im Juni 2015. (Foto: Carsten Klink, Dortmund)
Dortmund: Staatsanwaltschaft |

Nachdem mehreren befristet Beschäftigten eine angekündigte Entfristung ihrer Arbeitsverhältnisse mit dem Hinweis auf "Probleme mit dem Betriebsrat" verweigert worden ist, hat der Betriebsrat nun einen Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Dortmund eingereicht.

Dort wird man auf die berüchtigte Anwaltskanzlei Schreiner & Partner treffen, die mittlerweile von Textildiskounter KiK engagiert wurde. Erst am Mittwoch haben engagierte Gewerkschafter mit ihrem Protest gegen ein geplantes Seminar der Kanzlei "Krankheiten und Fehlzeiten als Kündigungsgrund" dieses verhindern können. Gegen diese Mitbestimmungsfeindliche Politik des "Union-Busting" wird es aber weiteren Protest geben müssen

Es ist auch nicht das erste Mal, dass KiK eine juristische Auseinandersetzung in Dortmund führen muss. Bereits im Juni 2015 fand vor dem Dortmunder Arbeitsgericht eine Verhandlung zwischen KiK und einem engagierten Betriebsrat statt. Der Lokalkompass berichtete damals unter der Überschrift "Gütetermin: KiK vs. Unbequemer Betriebsrat – KiK-Anwalt gibt Seminare "In Zukunft ohne Betriebsrat" oder "Kündigungsgründe kreativ gestalten": http://www.lokalkompass.de/dortmund-city/politik/g...


http://www.wa.de/lokales/boenen/kik-betriebsrat-st...

http://arbeitsunrecht.de/bericht-zu-schreiner-part...
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