Mehr Sicherheit mit Body Cams

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Die Minikameras sollen Polizeibeamte schützen. (Foto: Bundespolizei)
Die Bundespolizei erprobt ab sofort am Kölner und Düsseldorfer Hauptbahnhof den Einsatz von mobilen Körperkameras.

Dabei handelt es sich um kleine Videokameras, die an einer Weste angebracht sind und bei bestimmten Einsatzsituationen eingeschaltet werden. Die sogenannten „Body Cams“ sollen Gewalttäter abschrecken und somit Polizisten vor Übergriffen schützen.

Bis zu zehn Kamerasysteme gehören in den nächsten zwölf Monaten zur Ausstattung der Bundespolizisten. Speziell geschult und mit einer zusätzlichen Funktionsweste ausgestattet, nehmen freiwillig ausgewählte Beamte an einer einjährigen Erprobungsphase der Bundespolizei teil. Die Kameras werden nur bei konkreten Einsatzsituationen, beispielsweise im Zusammenhang mit der Kontrolle von offenkundig gewaltbereiten Personen, eingeschaltet.

Aufzeichnungen werden nur in den Fällen gespeichert, wo diese zur Beweissicherung in einem etwaigen Strafverfahren von Bedeutung sein können. An den Funktionswesten ist deutlich sichtbar die Aufschrift „Videoüberwachung“ angebracht. Im Zuge der Erprobung soll auch die Akzeptanz bei den Bundespolizeibeamten festgestellt werden.
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