Neubau soll Halle am Bernhard-März-Haus ersetzen // Stadtspitze schlägt Stadterneuerungs-Projekte in der Nordstadt vor

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Das Bernhard-März-Haus an der Osterlandwehr. (Foto: Caritasverband Dortmund)
Dortmund: Bernhard-März-Haus |

Der Verwaltungsvorstand hat beschlossen, dem Rat der Stadt Dortmund die Stadterneuerungsprojekte „Lebenslagen verbessern – Perspektiven eröffnen am Bernhard-März-Haus“ und „Heimathafen – Integratives Beratungs- und Bildungshaus in der Nordstadt“ mit Kosten in Höhe von insgesamt 4,6 Millionen Euro vorzulegen.

Nach der Entscheidung des Rates könnten die ersten beiden Bauprojekte des Integrierten Handlungskonzepts Dortmund Nordstadt beginnen. Gefördert werden beide Maßnahmen aus Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes NRW aus dem Programm Soziale Stadt und aus Mitteln der Stadt Dortmund.

Das Bernhard-März Haus an der Osterlandwehr 12 im Borsigplatz-Viertel ist seit 1997 eine Einrichtung des Caritasverbandes Dortmund e.V. für Sozialberatung, berufliche Wiedereingliederung und soziale Versorgung. Die ehemalige Fabrikhalle der damaligen Kokosweberei liegt zwischen dem Beratungstrakt und dem Seminargebäude des Bernhard-März-Hauses.

Mit einer Fläche von rund 250 Quadratmetern, in der ein Sozialkaufhaus seinen Platz als Eingangstor in die Beratung hat, reicht die Halle für die aktuellen Nutzungsanforderungen nicht mehr aus. Aus diesem Anlass soll sie durch einen Neubau ersetzt werden, eine deutliche Verbesserung herbeiführen und den Standort nachhaltig sichern. Dafür sind 900.000 Euro Kosten veranschlagt.

Projekt Heimathafen an der Speicherstraße


Das Projekt Heimathafen mit Kosten in Höhe von 3,7 Millionen Euro läutet den Startschuss in die Hafenentwicklung/Speicherstraße Süd ein. Es ist vorgesehen, eine Immobilie, die lange leer gestanden hat, zu ertüchtigen und einer neuen Nutzung zuzuführen. Beratung, Bildung, Qualifizierung und Kultur finden unter einem Dach zusammen. Träger der Maßnahme ist die Stiftung Soziale Stadt, die durch den Bund deutscher Architekten (BDA Dortmund) mit großem ehrenamtlichem Engagement unterstützt und beraten wird.

Die Nutzungen reichen von Kulturtrainings, Musikschule, sozialer Beratung, Qualifizierungs-, Sprach-/Integrationskursen, Weiterbildungsveranstaltungen, Ausbildungs-/Jobcoaching, Arbeitsvermittlung und -beschaffung. Mit einer Lernküche im Erdgeschoss entsteht eine erste Einrichtung zur Gastronomie in der Speicherstraße, die einen echten Mehrwert im Hafenquartier verspricht. Auch Veranstaltungen sind in den Räumlichkeiten geplant.
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