Budenzauber beginnt

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Ab Donnerstag fließt wieder der Glühwein auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt. Die tasse kostet 2,50 Euro. (Foto: Archiv/ schmitz)
 
Einen Tag vor Heiligabend kamen am Abend des 23. Dezembers fast 3000 Menschen, um auf dem Hansaplatz gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Diese schöne Tradition wird fortgesetzt. (Foto: Veranstalter/ Archiv)

Er ist nicht nur einer der größten, sondern auch der älteste im Revier: Donnerstag (21.) um 10 Uhr öffnet der Dortmunder Weihnachtsmarkt mit 300 Buden.

Die Konkurrenz ist groß und „das Centro schnappt uns jede Menge Besucher gerade aus Holland weg“, berichtet Hans-Peter Arens vom Schaustellerverein Rote Erde während gerade die letzten Buden eingeräumt und mit Lichterketten dekoriert werden. Aber er weiß auch, dass der Dortmunder Weihnachtsmarkt einer der schönsten und besonderen ist. Denn er verfügt über viele Attraktionen, die Besucher aus ganz Europa anlocken. Die größte davon ist die aus 1700 Rotfichten geformte 45m hohe Riesentanne auf dem Hansaplatz, die am Montag (25.) um 18 Uhr erstmals mit ihren 48 000 LED-Lämpchen, roten Kerzen und neuen Engeln bei der offiziellen Eröffnung erstrahlen wird. Alle Besucher sind eingeladen, dann Weihnachtslieder auf dem Hansaplatz mitzusingen.

Im Weihnachtsdorf bastelt Emma mit

Gleich gegenüber im Weihnachtsdorf basteln Kinder diesmal mit Emma und Pido. „Nachmittags haben Kinder noch die Chance mitzumachen, morgens sind wir ausgebucht“, verrät Gaby Isken, Orgaisatorin des beliebten Weihnachtsdorfes, wo kleine Weihnachtsmarktbesucher den Weihnachtsmann in seiner guten Stube treffen und sogar mit dem Christkind telefonieren können.
„Wir halten es für das Publikum preiswert“, nennt Hans-Peter Arens die Devise des Dortmunder Weihnachtsmarktes. Trotzdem musste jetzt nach neun Jahren der Preis für Glühwein von 2 auf 2,50 Euro angehoben werden.

Neue Niko-Tasse kostet 2,50 Euro

Und auch die neue rote Nikolaustasse kostet 2,50 Euro Pfand. „letztes Jahr sind wir mit Schulden hängengeblieben“, sagt dazu Alwin Kleuser, als Vorsitzender des Markthandel- und Schaustellerverbandes, „so das wir das Platzgeld erhöhen mussten.“ Nichts zahlen die vielen karitativen Vereine, wie Rotary, Lions, Tafel, Unicef und Awo, die auf dem Weihnachtsmarkt mit ihren Angeboten Geld für ihre Arbeit sammeln.

Zauberhimmel ist gewachsen

Viel investiert wurde von den Weihnachtsmarkthändlern in eine Attraktion, die schon 2012 gut ankam: Der Zauberhimmel, der in diesem Jahr, erweitert und synchron in der Farbe wechselnd, mit 220 LDE-Lämpchen über der Kleppingstraße erstrahlt. Und neben vielen neuen Ständen, etwa mit Trendmützen, einer historischen Räucherei, Veggie-Leckereien, Zootieren und lustigen Tassen wird auch samstags und sonntags wieder ein Trompeter im Baum um 16 und 17 Uhr viele Weihnachtsmarktbesucher anlocken.

WDR4-Schlagerweihnacht mit Chris Andrews

Auch die beliebtesten Events drehen sich um Musik: Zuerst am 12. Dezember die WDR4-Schlagerweihnacht mit Ireen Sheer, Michael Hirte, Gazebo, Chris Andrews und Claudia Jung, die tausende Fans anzieht und am Tag vor Heiligabend ab 19 Uhr das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern. Rund 3000 Besucher machten mit.

Das Wichtigste:

Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt vom 21. November bis zum 23. Dezember montags bis donnerstags von 10 bis 21 Uhr, freitags und samstangs bis 22 Uhr und sonntags von 12 bis 21 Uhr (So24.11. geschlossen).
Auf der Showbühne am Alten Markt läuft täglich ein buntes Programm, mittwochs mit Chören, freitags und sonntags für Kinder.
Im Internet ist der Weihnachtsmarkt unterDortmunder Weihnachtsmarkt zu finden.
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