Das Leben geht weiter

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Bei der Jubiläumsfeier gab es Grußworte von Heinz Baumöller, Vorsitzender des Bezirksverbandes der Kehlkopfoperierten, Bürgermeister Manfred Sauer, Landrat Martin Wiggermann und Friedrich Wettlaufer, - Präsident des Bundesverbandes der Kehlkopfoperierten in Deutschland. (Foto: Schmitz)

Sie sind für Menschen da, wenn die Hiobsbotschaft „Krebs“ über sie hereinbricht

. Ein bösartigerTumor am Kehlkopf oder Schlund kann das Leben radikal verändern, die Aktiven der Selbsthilfegruppe (SHG) der Kehlkopfoperierten in Dortmund wissen das.

Jetzt feierte die Selbsthilfegruppe ihr 40-jähriges Bestehen. Für die Behandlung bösartiger Tumoren am Kehlkopf und Schlund ist die operative Behandlung oft der aussichtsreiche Weg auf dauerhafte Tumorbefreiung.

Operationen am Kehlkopf – von der minimal-invasiven endoskopischen Laserchirurgie bis hin zur evtentuell notwendigen Entfernung des gesamten Kehlkopfes – bedeuten für den Patienten ganz entscheidende Einschränkungen der Lebensqualität hinsichtlich Stimme, Sprache, Kommunikation, Nahrungsaufnahme und eines möglicherweise dauerhaften Luftröhrenschnittes.

Seit ihrer Gründung kümmert sich die Selbsthilfegruppe der Kehlkopfoperier-ten um die Belange dieser Patienten in einer traditionell guten Kooperation mit behandelnden Ärzten. Speziell als Klinikbetreuer geschulte Mitglieder halten regelmäßigen Kontakt zur HNO-Klinik im Klinikum und stehen den Patienten in der Entscheidung vor einer Operation und in tätiger Hilfe nach der Operation zur Verfügung.

„Sie sind ein überzeugendes Beispiel dafür, dass auch nach einer Kehlkopfoperation das „Leben weiter geht“ und eine, wenn auch eingeschränkte, Lebensqualität die Lebensfreude nicht zerstört“, würdigte Prof. Dr. Thomas Deitmer, Direktor der HNO-Klinik und ärztlicher Berater der Selbsthilfegruppe das Engagement der Gruppe.
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