56-jähriger Nahkampf-Experte schlägt zwei Räuber in die Flucht

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Die Polizei sucht nach einem versuchten Überfall in Scharnhorst nun die beiden Tatverdächtigen. (Foto: Ralf Braun)
Das hatten sich die Täter sicherlich anders vorgestellt! Denn mit einem derart wehrhaften Opfer hatten zwei Räuber am späten Freitagnachmittag nicht gerechnet, als sie gegen 17 Uhr versuchten, einen Mann am Mackenrothweg in Dortmund-Scharnhorst zu überfallen.

Nach Angaben des 56-jährigen Dortmunders hatte er in einer Bank am Einkaufszentrum Scharnhorst Kontoauszüge geholt. Beim Verlassen der Bank nahmen zwei Männer, die er schon vor Betreten der Bank wahrgenommen hatte, die Verfolgung des Dortmunders auf.

Der Dortmunder entschied sich, das Duo vorbei gehen zu lassen. Plötzlich drehten sich beide um: Einer von ihnen drohte mit einem Elektroschocker, der andere mit einem Messer. Ihrer Forderung nach Herausgabe von Bargeld und Handy kam der Dortmunder nicht nach - er setzte sich zur Wehr und griff die beiden stattdessen überraschend an.

Durch seine überraschende Gegenwehr gelang es ihm die Täter schachmatt zu setzen. Überrumpelt und angeschlagen schleppten sich die beiden Fremden von dannen. Nach Angaben des Opfers verfügt er selbst über eine Nahkampfausbildung und jahrelange Kampfsporterfahrung.

Sie wurden beschrieben als:

Täter 1: 25-30 Jahre alt, 173-175 cm groß, dünn, Narbe über der Augenbraue, Halstuch bis zur Nase, Baseballkappe über den glatten Haaren, bewaffnet mit einem Messer.

Täter 2: ca. 25-30 Jahre alt, 173-175 cm groß, schlanke Statur, kurzes
lockiges Haar (Afrolook), bewaffnet mit Elektroschocker.

Beide Männer unterhielten sich in vermutlich arabischer Sprache. Hinweise von Zeugen nimmt die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231- 132 7441 entgegen.

Die Polizei rät in vergleichbaren Fällen allerdings dringend davon ab, sich selber in Gefahr zu begeben und möglicherweise Widerstand zu leisten. „Wir raten daher: Machen Sie lautstark auf sich aufmerksam! Wählen Sie den Notruf der Polizei 110! Binden Sie Zeugen in das Geschehen mit ein. Begeben Sie sich nicht unnötig in Gefahr“, so die Polizei.
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1 Kommentar
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Axel Springer aus Dortmund-City | 09.02.2016 | 13:52  
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