Wasser für Zeche Gneisenau - Förderkreis erhält von der Bezirksvertretung 10.000 Euro für Wasseranschluss

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Die Mitglieder des Förderkreises Zechenkultur "Gneisenau" zeigten sich über den positiven Entscheid der Bezirksvertretung sehr erfreut. Bald kann in den Räumlichkeiten der stillgelegten Zeche gespült werden. (Foto: Schmitz)

Über diesen Zuschuss freut sich der Förderkreis Zechenkultur "Gneisenau" nicht nur an sonnigen Tagen. Der Förderkreis betreut seit einigen Jahren die Maschinenhallen der ehemaligen Zeche Gneisenau mit ihren denkmalgeschützten Dampffördermaschinen und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich.

Im Rahmen seines Nutzungskonzeptes öffnet der Verein hierzu regelmäßig die Nördliche Maschinenhalle und das sich angrenzende Areal für Veranstaltungen und Ausstellungen. Dabei erfreuen sich die Veranstaltungen in den letzten Jahren immer mehr einer großen Beliebtheit.

"Daran wollen wir weiter anknüpfen", so der erste Vorsitzende Helmut Böcker. "Wir möchten die Örtlichkeiten weiter ausbauen und unter Einbindung des ehemaligen Industriestandortes ein Zentrum für Kultur und Begegnung schaffen, das den Bürgern und Vereinen gleichermaßen zur Verfügung steht."

Bedauerlicherweise befindet sich auf dem besagten Areal seit der Zechenschließung kein Frischwasserzulauf mehr, womit die bisherigen Veranstaltungen immer mit einem enormen logistischen Aufwand betrieben werden mussten. Um bei Veranstaltungen eine Bewirtung oder WC-Anlagen betreiben zu können, wurde das Wasser bisher über lange Schlauchleitungen aus der umliegenden Nachbarschaft bezogen. Der Verein benötigt auch für seine ehrenamtliche Tätigkeit vor Ort ständig Wasser, um entsprechende Arbeiten durchführen zu können und somit die Maschinenhallen für Besucher nutzbar zu erhalten.

Damit sich diese Probleme bald lösen und die Gebäude an das städtische Wassernetz angeschlossen werden, hatte der Verein unter Berücksichtigung des finanziellen Rahmens einen Antrag auf Förderung an die Bezirksvertretung Scharnhorst gestellt. Hierzu gab es jetzt eine Förderzusage in Höhe von 10.000 Euro.

Diese wurde von Heike Gottwald, Mitglied im Rat der Stadt Dortmund, und Monika Hahn, Mitglied der Bezirksvertretung Scharnhorst , persönlich überbracht. In der historischen Maschinenhalle konnten der Vorsitzende und sein Stellvertreter Karl-Heinz Frischmuth, sowie die Mitglieder der Lenkungsgruppe Bruno Schreurs und Dirk Pohlert, die Förderung entgegennehmen.

"Damit kommen wir unserem Ziel, einen eigenen Wasseranschluss für die Gebäude zu bekommen, einen großen Schritt näher, freute sich Helmut Böcker. Im Moment laufen die Bauarbeiten zur Errichtung einer sanitären Anlage auf Hochtouren. "Sollten die Anschlussarbeiten zeitnah abgeschlossen werden, könnten wir noch in diesem Jahr unsere Besucher im vereinseigenen Biergarten begrüßen", zeigte sich der Vorsitzende optimistisch.

Interessierte Vereine, die eine Veranstaltung planen oder die Räumlichkeiten nutzen möchten, können sich per E-Mail unter info@bergwerk-gneisenau.de informieren.
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