Buchtipps fürs Fest aus der Bücherei Brackel: Spannende Ideen für die Lektüre an langen Winterabenden - oder zum Verschenken

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Lese- und Verschenktipps fürs Weihnachtsfest rund ums Buch geben Julia Klüber, Leiterin der Stadtteilbibliothek Brackel (r.), und ihre Mitarbeiterin Katrin Bettinger. Die langen Winterabende können kommen! (Foto: Günther Schmitz)
 
Schmökern Sie gern an langen Winterabenden? Oder suchen Sie noch eine Lese- oder Verschenk-Tipp fürs Weihnachtsfest? Brackels Bibliotheksleiterin Julia Klüber (r.) und ihre Mitarbeiterin Katrin Bettinger können helfen - und empfehlen Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. (Foto: Günther Schmitz)
Dortmund: Stadtteilbibliothek Brackel |

Schmökern an langen Winterabenden: Julia Klüber, Leiterin der Stadtteilbibliothek Brackel, und ihre Mitarbeiterin Katrin Bettinger (mit einer Bonus-Empfehlung) geben den Lesern des Ost-Anzeigers und des Lokalkompass Dortmund-Ost Lese-, Ausleih- und Verschenk-Tipps für das Weihnachtsfest. Die langen Winterabende können kommen!

Ob Kinder- oder Jugendbuch, Magie oder Thriller - für fast jeden dürfte etwas dabei sein.

- Kinderbuch:
Georgia Pritchett: „Wilf – Plötzlich Held und das irregroße Piratendings“


„Hey, was fällt dir ein? Klapp das Buch zu und stell es sofort […] zurück“: Ein Kinderbuch, dass bereits so charmant beginnt, ist unbedingt lesenswert. Der zweite Band der „Wilf – Plötzlich Held“-Reihe ist uneingeschränkt empfehlenswert für Kinder ab acht Jahren. Wilf ist kein unbekümmerter Junge, ganz im Gegenteil: Wilf sorgt sich um alles und hat vor vielen Dingen Angst. Als dann ausgerechnet sein Nachbar, Alan, beschließt, ein Piratenschiff in seinem Garten zu bauen und seiner Ahnenreihe auf den Weg des Bösen zu folgen, muss Wilf handeln. Das liebevoll illustrierte Buch weckt die Lust am Weiterlesen. - Der erste Band heißt „Wilf – Plötzlich Held und der Superschurke“.

- Roman für Jugendliche und Erwachsene:
J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne: „Harry Potter und das verwunschene Kind: Teil eins und zwei“


Er ist zurück: Harry Potter! Nach neun Jahren Abstinenz dreht sich, im achten und neuesten Teil, alles um Harrys Familie und die gravierenden Folgen kleiner Änderungen im Zeitverlauf. Albus und Scorpius sind die Hauptcharaktere und stellen die Zauberwelt gewaltig auf den Kopf. Zuerst irritiert die neue Skriptform etwas, allerdings gewöhnt man sich recht schnell an die ungewöhnliche Schreibform und kann dann ohne Probleme der Geschichte folgen!
Mein Tipp: Nicht nur für Fans der Reihe ein Muss, sondern auch für Freunde der magischen Welt. Allerdings: Ein wenig Basis Wissen wird doch vorausgesetzt. Der Roman ist für Jugendliche und Erwachsene geeignet.

- Jugendbuch:
Wolfgang Schnellbächer und Nur Öneren: „Unser wildes Blut“


In diesem Jugendbuch geht es um moderne Romeo und Julia, um unterschiedliche Religionen, starke Gefühle und eine verbotene Liebe. Alexander und Aysel kennen sich aus der Schule. Doch erst als sie in der Turnhalle durch einen Zufall aufeinandertreffen entsteht eine Vertrautheit, die Alex bisher neu war. Aysel ist ein normales Mädchen, sie ist Türkin und trägt ein Kopftuch. An dieser Stelle beginnen die Schwierigkeiten für das ungleiche Paar.

- Roman für Erwachsene:
Monica Wood: „Bevor die Welt erwacht“


Ein Roman für Erwachsene über einen Jungen, der aus allem eine Liste macht, über einen Vater, der seinen Sohn kaum kennt und eine 104-jährige Frau, die die einzige Verbindung zwischen den beiden ist. Die Geschichte ist traurig und charmant zugleich, so sucht Quinn nach dem plötzlichen Tod seines Sohnes die alte Ona auf, um die letzte Aufgabe des Jungen zu Ende zu bringen. Auf diesem Wege erhält er zum ersten Mal Einblicke in die Welt seines Sohnes, die er zuvor nicht begreifen konnte. Ein toller Roman für kalte Winterabende!

- Brackels Bücherei-Mitarbeiterin Katrin Bettinger empfiehlt als Bonus:
„Zersetzt“ von Michael Tsokos und Andreas Gößling


„Im zweiten Teil des True-Crime-Thrillers, um BKA- Rechtsmediziner Dr. Fred Abel, geht es wieder spannend weiter. Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner Michael Tsokos bringt wahre Fakten aus seinem Berufsalltag mit ein, was die Geschichte noch „echter“ wirken lässt.
Dr. Fred Abel hat wieder alle Hände voll zu tun, er arbeitet an einem großen Fall: Ein gefährlicher Killer treibt sein Unwesen und hinterlässt nur eine winzige Einstichstelle in der Kniekehle der Opfer. Bevor Abel den Fall lösen kann, wird er von seinem Chef in den Pseudostaat Transnistrien geschickt, um zwei Mordopfer zu identifizieren. Diese wurden in Kalkfässern gelagert und dadurch fast vollständig zersetzt. Während er die Identität herauszufinden versucht, gerät er gewaltig unter Druck; eine Jagd um Leben und Tod beginnt.
In Berlin erleiden währenddessen mehrere Opfer einen qualvollen Tod durch Waterboarding. Doch das ist noch nicht alles, in Deutschland kämpft das jüngste Opfer des gesuchten Psychopathen um sein Leben und Abel ist der einzige der dem Psychopathen auf die Spur kommen kann…

(zusammengestellt von Tobias Weskamp)
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