Dortmunder Rennverein: Auftakt der Grasbahn-Saison in Wambel steht bevor - Stete Verbesserungen vor und hinter den Kulissen auch in diesem Jahr geplant

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Die Vorbereitungen für den Großen Sparkassen-Renntag auf der Galopprennen in Wambel laufen auf Hochtouren. (Foto: Rühl)
 
Präsident Andreas Tiedtke nahm in Dubai an einer Sitzung eines internationalen Reitsportverbandes teilzunehmen. (Foto: Verein)

Die Vorbereitungen für den traditionellen Großen Sparkassen-Renntag an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 5. Mai) laufen auf Hochtouren. Bei gutem Wetter ist dies normalerweise auch der besucherstärkste Renntag des Jahres. Und so soll Wambel natürlich in Hochglanz erstrahlen.

Der Countdown läuft: In gut zwei Wochen beginnt auf der Galopprennbahn in Wambel die neue Grasbahnsaison mit vier oder vielleicht sogar fünf Renntagen in diesem Jahr. Zusammen mit den Rennen auf der Allwetterbahn ist der Rennverein Dortmund nach Renntagen gemessen der größte Galoppveranstalter in Deutschland.

Der Präsident des Rennvereins, Andreas Tiedtke, hat sich bei seinem Amtsantritt vor zwei Jahren, zum Ziel gesetzt, alle Bereiche kontinuierlich zu verbessern. „Allzu große Sprünge sind angesichts der wirtschaftlichen Situation des deutschen Galoppsports natürlich nicht drin, aber wir haben vor und hinter den Kulissen schon viel getan“, so Tiedtke. „Und wir werden diesen Kurs fortsetzen.“

Neue Lautsprecher zum Auftakt

Das wird schon am 5. Mai spürbar werden: Es gibt neue Lautsprecher und Mikrophone, so dass die Informationen zu den Rennen besser zu hören sein werden. „Im Laufe des Jahres werden wir rund 140.000 Euro eigene Mittel einsetzen, beispielsweise in den Erhalt der denkmalgeschützten Anlage. Das alles machen wir ohne öffentliche Fördergelder“, betont der Präsident.

Die Dächer werden repariert, aber auch neue Glasfaserleitungen werden gelegt, um den neuesten technischen Ansprüchen zu genügen. „Ein Renntag in Dortmund soll jedem Besucher Unterhaltung bieten – ganz gleich, ob er als Pferdefan, Wettfreund kommt oder einfach nur Spaß mit der ganzen Familie haben will“, erläutert Tiedtke das Konzept. An vielen Renntagen steht in Dortmund der für den Bestand der Galopprennen so wichtige Basissport im Mittelpunkt. Denn Pferderennen sind – oftmals im Gegensatz zum öffentlichen Image - nicht vor allem Glamour, sondern Leidenschaft und Vergnügen für viele „normale“ Besucher, Besitzer und Aktive.

Zwei Gruppe-Rennen in Wambel

In Dortmund wird aber auch Spitzensport geboten: Am 5. Mai mit dem Großen Jubiläumssprint der Sparkasse Dortmund ein wertvolles Listenrennen, Ende Juni und Mitte September dann jeweils sogar ein Rennen der Europa-Gruppe 3, die sportlich und züchterisch besonders wichtig sind. Das 132. Deutsche St. Leger am 18. September zählt sogar zu den sogenannten klassischen Rennen, von denen es nur fünf im Jahr gibt und in deren Mittelpunkt das Deutsche Derby steht.

Diese großen Rennen werden weltweit koordiniert und eingeordnet, denn der Galoppsport ist sehr international aufgestellt. Der Dortmunder Präsident war kürzlich in Dubai, um an einer Sitzung des International Grading And Raceplanning Advisory Committee teilzunehmen. Der Ausschuss setzt sich beispielsweise mit der Bewertung und der Terminierung des internationalen Rennkalenders auseinander.

Berater in Baden-Baden

Die rennsportlichen Erfahrungen Tiedtkes weiß auch der wichtigste deutsche Rennveranstalter, Baden Racing in Baden-Baden, zu schätzen. Hier ist er seit geraumer Zeit beratend bei der strategischen Planung und der Umsetzung umfangreicher Investitionen auf der Rennbahn Iffezheim tätig. „Es gibt viele Bereiche, in denen die Rennvereine enger zusammenarbeiten könnten und müssten“, sagt Tiedtke. „Wenn ich zum Beispiel neue Rails kaufen will und ein anderer Verein das Gleiche im Sinn hat, weshalb tut man sich dann nicht zusammen und spart gemeinsam?“
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