NRW und Landessportbund unterzeichnen Kooperation im Pappelstadion

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Trainer Peter Szwenczycki (r.) und Westfalia-Vorsitzender Hans-Walter von Oppenkowski (l.) zeigen den Gästen das Konzept „Deutsch für den Alltag“. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Pappelstadion |

Der Landessportbund hat bei Westfalia Wickede interkulturelle Partnervereinbarung mit dem Land NRW geschlossen.

Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute und der Präsident des Lan-dessportbundes NRW (LSB), Walter Schneeloch, haben die Vereinbarung zur Partnerinitiative des Landes „Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ unterzeichnet. Die Partnerinitiative ist ein zentrales Modul aus dem umfangreichen Maßnahmenkatalog der Landesinitiative „Mehr Migrantinnen und Migranten in den öffentlichen Dienst – Interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung“. Deren Ziel ist es unter anderem, die interkulturelle Kompetenz zu fördern und die interkulturelle Öffnung landesweit anzustoßen.

Die Gäste können sich selbst ein Bild von der Aktion bei der Westfalia machen. „Was brauchst du zum Einkaufen?“ fragt Westfalias Trainer Peter Szwenczycki. „Geld, Tasche, Einkaufswagen“, antwortet ein Flüchtling und springt bei jedem Wort über eine Hürde. „Und was kaufst du ein?“ will der Trainer weiter wissen. „Brot, Milch, Salami“, so die Antwort des Flüchtlings.

„Mit Hilfe des Sports wollen wir den Flüchtlingen Deutsch für den Alltag vermitteln“, erklärt Westfalia-Vorsitzender Hans Walter von Oppenkowski. „Die Landessprache zu beherrschen ist sehr wichtig.“

„Der Sport kann dazu beitragen, Menschen mit Migrationshintergrund ins Vereinsleben und in die Gesellschaft zu integrieren“, so Schneeloch. „Westfalia ist ein Stützpunktverein für das Projekt Integration.“ „Zu Weihnachten hatten wir für jeden Verein 500 Euro für Integrationsprojekte ausgelobt, der einen Antrag stellt. Die vorgesehene Summe von 100.000 Euro mussten wir noch deutlich erhöhen.“
„Interkulturelles Verständnis ist sehr wichtig“, betont Klute. Schirmherrin Sabine Poschmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, zeigte sich begeistert von dem Projekt. „Dass wir den Vertrag vor Ort unterzeichnen, unterstreicht die Bedeutung der Aktion. Bildung macht hier Spaß. Es ist kein Reindrücken von Wissen.“
„Die Kooperation mit Westfalia ist für uns ein Beispiel, was es heißt, Willkommenskultur zu leben“, so Anja Butschkau von der AWO, die das Flüchtlingsdorf an der Morgenstraße betreibt.
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