Bescherung vom Traktor: Oldtimerfreunde Kurl-Husen starten am 24. Dezember zu ihrer Heiligabendausfahrt

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Die Oldtimerfreunde Kurl-Husen machen sich jedes Jahr zu ihrer traditionellen Heiligabenausfahrt auf. (Foto: Schmitz)
Dortmund: Oldtimerfreunde Kurl/Husen |

Übers ganze Jahr wird geschimpft, wenn ein Trecker die Straße „blockiert“, aber an Weihnachten ist das anders: „Bei unserer Heiligabendausfahrt freuen sich alle, uns zu sehen“, sagt Andreas Biallas von den Oldtimerfreunden Kurl-Husen.

Bereits zum 17. Mal werden sich am Donnerstag, 24. Dezember, wieder mehrere Oldtimerfreunde als Weihnachtsmann oder -frau verkleidet mit ihren festlich geschmückten, alten Traktoren auf den Weg machen. Die Rundfahrt startet um 15 Uhr am Vereinsgelände an der Husener Straße 30a und führt durch Kurl, Husen, Methler und Fleier bis gegen 18 Uhr zurück zur katholischen Kirche an der Werimboldstraße in Kurl. Von 14 bis 19 Uhr dauere es, bis er wieder daheim sei, verrät der stellvertretende Schatzmeister Biallas.

Immer wieder machen sie dabei unterwegs Halt, um an kleinen Ständen, meist von Vereinsmitgliedern, Plätzchen zu naschen. Gleich bei ihrer ersten Station, der katholischen Husener Kirche, werden die Oldtimerfreunde begeistert empfangen. „Die Kinder kommen rausgelaufen, wenn sie die Süßigkeiten der Kinder sehen, die reinkommen“, erklärt Biallas.

Nachdem 1999 erstmals zwei Traktoren nach einer Juxwette durch die Orte fuhren, ist die Gruppe mittlerweile auf bis zu fünf Teilnehmer angewachsen. Anfangs hat Biallas alles selbst bezahlt. „Inzwischen geben mehrere Vereinsmitglieder das Geld dafür.“ Schwierig war es anfangs auch, die passenden Licherschläuche für die Traktoren zu bekommen.

Biallas und seine Vereinskollegen hoffen, die Fahrt noch lange machen zu können. Sorge bereitet ihm die Tatsache, dass die Oldtimerfreunde wie so viele Vereine mit Nachwuchssorgen zu kämpfen haben. „Viele Jugendliche interessieren sich nicht für Traktoren.“ Zudem sei es auch ein kostspieliges Hobby. „Uns fehlt die Generation um die 30 Jahre“, bedauert er. Einige Kollegen, die den Verein mit aufgebaut haben, seien inzwischen nicht mehr so fit und aktiv wie früher.

Das Wetter wird an Heilig Abend voraussichtlich nicht grade passend sein. „Vor fünf Jahren war alles schön verschneit“, erinnert sich Biallas. „Besonders in der Dämmerung sah alles schön aus.“ Gefahren wird aber auf jeden Fall: „Man muss sich nur entsprechend anziehen.“
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