Bücherkompass: Buchrezension "Voll ins Gemüse mit Vincent Klink"

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Das Taschenbuch "Voll ins Gemüse mit Vincent Klink. 120 essentielle Rezepte und 40 Storys" enthält zahlreiche Rezepte, Hintergrundinformationen, Illustrationen, Anekdoten aus dem Leben des Autors sowie Zitate rund um das Thema "Gemüse".

Das Buch regt dazu an, Gemüse "im Garten und später in der Küche mit Respekt" zu behandeln, wie es der Autor, Vincent Klink, in seinen einleitenden Worten fordert.
Wie ein Sachbuch verfügt es über ein Inhaltsverzeichnis und ein Register. Es finden sich Rezepte zu ausgewählten Gemüsesorten, wie z. B. Auberginen, Karotten und Sellerie.
Wer eine "Gemüse-Kiste" aus regionalem Anbau abonniert, wird von der Rezeptesammlung profitieren, da z. B. auch Rezepte zu Hokkaidokürbis, Mangold und Pastinaken oder Erklärungen zu der Verwendung von Fenchel enthalten sind.

Wer dagegen ein Nachschlagewerk zu jeglicher Gemüsesorte erwartet, wird nicht auf seine Kosten kommen, da manche, wie z. B. Wirsing oder Rotkohl, gar keine Erwähnung finden.

Wer den Autor aus seinen Fernsehkochsendungen kennt oder schon einmal Gast in seinem Restaurant "Wielandshöhe" war, wird sich bei der Lektüre von "Voll ins Gemüse" sicherlich auch besonders an den eingestreuten Anekdoten rund um die persönlichen Erfahrungen Klinks mit Gemüse und/oder Gästen erfreuen. So beginnt auf S. 97 ein Beitrag zu "Linsen" mit dem Satz: "Das Grauen meiner Kinderzeit hatte einen Namen, es war die Linse."

Fazit: Das Buch macht Lust auf Gemüse, schließt Wissenslücken und bereichert mit neuen Ideen, Bildern und Geschichten.
Erprobt habe ich bereits die Rezepte "Mangoldgemüse" und "Geröstetes Gemüse mit Sojasauce". Beide waren gut umsetzbar, und das Ergebnis war lecker!
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