Volleyballer des TV Hörde wollen am Maschsee nicht baden gehen

Erfolgreicher Doppelblock des TV Hörde | Foto: Ruhr Nachrichten
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Volleyball
Dritte Liga
GfL Hannover – TV Hörde

Mit zurzeit 19 Punkten kann der TV Hörde selbst bei drei glatten Niederlagen nicht mehr auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Weil in der Dritten Liga nur 9 Mannschaften spielen, steigt nur der Tabellenletzte in die Regionalliga ab. Obwohl also das Gastspiel der Hörder am Samstag, dem 07. März 2015, am Hannoveraner Maschsee fast freundschaftlichen Charakter hat, haben die Gastgeber mit einer verbalen Attacke auf ihrer Homepage im Vorfeld für Brisanz gesorgt. „Neben der Wiedergutmachung ziehen wir unsere Motivation aber auch aus der etwas fragwürdigen medialen Nachbereitung der Dortmunder nach der letzten Begegnung“, hat sich der Aufsteiger mokiert.
„Dabei war der 3:1 Sieg des TVH durchaus sachlich und kritisch in dieser Zeitung analysiert worden“, kann TVH-Geschäftsführer Klaus Wilke kein Haar in der Suppe finden. Denn an der Danziger Straße war es ein dauerhaftes Zittern des TVH gegen einen Gegner, der trotz nicht überragender Qualität auf Augenhöhe agieren konnte.
Die Niedersachsen haben eine interessante Vita, führen im Vereinslogo das Signet der Waldorfschule und heißen mit vollem Namen „Gemeinschaft für Leibesübungen an der freien Waldorfschule Hannover-Maschsee“, wurden 1961 gegründet und spielen auch mit ihren Frauen in der dritthöchsten Spielklasse.
In der Tabelle trennen den Fünften Hörde vom Sechsten Hannover nur drei Punkte.
Die Gastgeber, die bisher fünf Siege auf dem Konto haben, weisen eine ausgeglichene Heimbilanz auf, haben, vor heimischer Kulisse überraschend den Mitaufsteiger Bonn geschlagen, sich aber einen Ausrutscher gegen das Kellerkind Göttingen geleistet.
Nach dem aktuellen Leistungsvergleich ist in Hannover ein ausgeglichenes Spiel zu erwarten, bei dem wie im Hinspiel die geringere Fehlerquote den Ausschlag geben wird. Während die Hörder vom Aufstiegsfavoriten Tecklenburg im Schnelldurchgang abgefertigt wurden, dominierten die Schmetterkünstler von der Waldorf-Schule beim USC Münster.
Gewohnt optimistisch zeigt sich Co-Kapitän „Dodo“ Karkoszka, der mit einem Sieg Hannover auf Abstand halten will und damit der Rückstand zu Bonn nicht größer wird. Mit den angestrebten Siegen in Hannover, gegen Lintorf und in Bonn kann der TVH mit dann 11 Siegen die Vorjahresquote egalisieren. Die Grippewelle haben die Hörder Schmetterkünstler bis auf die verschnupfte Trainerin Slacanin und Mittelblocker Christopher Hengefeld überwunden. Für den zweiten Mittelblocker Robin Frosting (Knie) und Libero Christopher Werth (Rücken) ist die Saison schon jetzt beendet.

Autor:

Klaus Wilke aus Dortmund-Süd

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