Hördes Volleyballer Zünglein an der Waage

Volleyball Dritte Liga
TV Hörde – Tecklenburger Land Volleys

Zum drittletzten Heimspiel erwartet der TV Hörde Samstag, 27. Februar 2016, um 20 Uhr vor heimischer Kulisse an der Danziger Straße den Tabellenzweiten Tecklenburger Land Volleys.
Bereits im dritten Jahr spielen die Schmetterkünstler des TV Hörde in der Dritten Liga und haben dabei gegen 15 Mannschaften bisher 33 Siege gefeiert. „Der TVH hat alle Gegner bis auf eine Ausnahme mindestens einmal geschlagen“, hat TVH-Geschäftsführer Klaus Wilke nach Studium der Vereinschronik festgestellt. Die Ausnahme hat einen Namen und heißt Tecklenburger Land Volleys.
Die Volleyballer aus dem Tecklenburger Land, die in der Volleyballszene nur Tebus genannt werden, haben sich zuletzt über fünf Sätze gegen den Aufsteiger TSC Münster-Gievenbeck gequält und eine Woche zuvor das Spitzenspiel gegen den zweiten Aufsteiger TVA Fischenich glatt mit 0:3 verloren und die Tabellenspitze an die Lachse aus dem Rheinland abgeben müssen. Die Hörder hingegen hatten in Fischenich den designierten Meister am Rande einer Niederlage und bei der Tiebreak-Niederlage sogar vier Matchbälle.
Doch es wäre trügerisch und falsch, nach dem indirekten Vergleich den 34.Hörder Sieg zu erwarten. Die Tecklenburger mit Vereinssitz in Laggenbeck spielen mit einer Sondergenehmigung des WVV in Niedersachsen und haben sich vor drei Jahren aus finanziellen Gründen aus der zweiten Bundesliga zurückgezogen. Die Gäste aus Ibbenbüren haben bisher nur zweimal gegen Fischenich und in Bonn verloren.
Nach zwei Vizemeisterschaften, im letzten Jahr sogar mit mehr Siegen als Meister Aachen, will der aktuelle Tabellenzweite zurück in die zweite Bundesliga. Zumindest haben die Tebus schon eine Lizenz für die zweite Bundesliga beantragt.
Im Hinspiel standen die Schützlinge von Trainerin „Teee“ Slacanin vor einer Riesenüberraschung, führten mit 2:1 Sätzen und unterlagen im Entscheidungssatz nach zwei vergebenen Matchbällen nur hauchdünn mit 17:19.
„Nachdem die Tebus über Außen immer wieder an unserem starken Block gescheitert waren, hatten sie im Schlusssatz ihr Spiel geändert und uns mit Schnellangriffen über die Mitte bezwungen“, erinnert sich Kapitän Jan Terhoeven nur ungerne an die unglückliche Niederlage. Bis auf Terhoeven, für den wegen seiner Bandscheibenbeschwerden die Saison beendet ist, kann TVH-Trainerin Slacanin ihre Bestbesetzung aufbieten. Ein Fragezeichen steht lediglich hinter dem stark erkälteten Jonathan Lange. Zum Vorspiel erwartet das Oberliga-Team des TVH mit den 16-Jährigen Jungtalenten Fabijan Slacanin und Moritz Finke um 16 Uhr den Vorjahresvizemeister VV Humann Essen 3. TVH-Coach Slacanin wird kurzfristig entscheiden, ob sie die WVV-Auswahlspieler als Reservisten auf die Bank beordern wird.

Autor:

Klaus Wilke aus Dortmund-Süd

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