Marten ist gut versorgt - SPD warnt aber davor, den Einzelhandelsstandort zu vernachlässigen

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Dortmund: Marten |

Am Mittwochabend stellten Vertreter des Stadtplanungsamtes in einer Bürgerversammlung im Haus der sozialen Dienste in Lütgendortmund die neue Auflage des Masterplans Einzelhandel vor. Erfreulich: Marten besitzt im Gegensatz zu einigen anderen Stadtteilen im Stadtbezirk Lütgendortmund ein verhältnismäßig starkes Zentrum. Dennoch warnt der SPD-Ortsverein Marten-Oespel davor, den Einzelhandelsstandort Marten nicht zu vernachlässigen.

Das Nahversorgungszentrum sei den Stadtplanern nach gut in den Stadtteil integriert, ist für alle Martener gut zu Fuß erreichbar und decke sie mit allen wichtigen Waren des täglichen Bedarfs ein. Das sieht auch der SPD-Ortsverein Marten-Oespel so: „Und das, obwohl der Indupark direkt vor der Tür liegt. Dennoch haben wir festgestellt, dass sich in den letzten Monaten in Marten einiges positiv entwickelt hat“, resümiert der Vorsitzende Martin Schmitz. So seien der Umzug und die Neugestaltung des Penny-Marktes und die neuen Geschäfte auf der Martener Str. durchaus ein Hoffnungsschimmer, einen attraktiven Ortskern zu erhalten. „Im Grunde lohnt es sich gar nicht nach Lütgendortmund zu fahren. Da gibt es nicht viel, was es hier nicht auch gibt. Und im Gegensatz zum großen Supermarkt im Indupark bekommt man hier noch frisches Gemüse“, so Schmitz weiter.

Schmitz warnt aber auch davor, dass die positive Entwicklung kein Grund ist, den Einzelhandelsstandort Marten zu vernachlässigen: „Wir haben auch einige ungünstige Leerstände in Marten, wie den leergezogenen Supermarkt in der Meile oder das ehemalige Schlecker-Ladenlokal. Zudem hören wir regelmäßig, dass viele sich gerne eine Drogerie für Marten wünschen.“ Hier würde sich die Martener SPD mehr Engagement von der Stadt Dortmund wünschen. Ein freundlicheres, aufgewertetes Ortsbild und eine kreative Gestaltung der Ortseingänge könnten die positive Entwicklung verstärken. Das käme dann auch dem Wohnstandort Marten und den Bürgerinnen und Bürgern selbst zu Gute.
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