"Hässliche Ecken werden schöner" beim 40 Grad Urban Art Festival

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Die Bürowände am Gustaf-Gründgens-Platz kommen nicht unbemalt davon. Fotos: vos

Das 40 Grad Urban Art Festival präsentiert sich seit dem 12. August unter anderem am Gustaf-Gründgens-Platz. Wandbilder, Graffiti, Streetart und Urbanart sind zu bestaunen.

Die Künstler richten sich dabei gegen die zunehmende Anonymisierung, Kommerzialisierung und Privatisierung der Stadt. Dieses Jahr geht es um den Austausch und die Vernetzung von Künstlern, Kunstschaffenden und Mitbürgern innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen.


"Es ist keine starre Ausstellung"

Einer der mitwirkenden Künstler ist „moh one“. Er schätzt das Festival: „Es ist und soll keine starre Ausstellung sein, sondern vielmehr etwas, das sich bewegt und sich verändert - ein Prozess über mehrere Tage, auch zum Mitmachen.“ Moh one selbst ist ein Mitglied des Düsseldorfer Künstler e.V., der das Festival mitorganisiert. Er ist in der Graffiti Szene tätig und freut sich darauf, so manche „hässliche Ecke“ der Stadt ohne großen Aufwand verschönern zu können.

Seine Projekte für dieses Jahr hat er uns verraten: „Ein Freund und ich haben ein klassisches Graffitiwandbild gemalt. Wir wollen zeigen, was Streetart für uns bedeutet, aus welcher Richtung wir kommen und was wir seit Jahren machen, nämlich Graffiti und Stylewriting. Sicherlich sind hier und da auch bildliche und figürliche Elemente miteingeflossen. In erster Linie jedoch geht es darum zu zeigen, dass das „normale“ Graffiti einen Platz in der legalen „Öffentlichkeit“ verdient hat“. Interessierte finden die Kunst von „moh one“ unter: www.moh176.blogspot.de

40 Grad-Labor als Mitmach-Gelegenheit


Mitten im Zentrum der Stadt öffnete das 40 Grad-Labor als kreatives Festival-Zentrum diesmal vor dem Düsseldorfer Schauspielhaus seine Türen. Dort wurde nicht nur der Platz künstlerisch gestaltet, auch zwei anliegende Bürogebäude standen für die kreative Arbeit bereit. Noch fünf Tage lang werden Malerei, Installationen, Performances, nächtliche Projektionen aufs Schauspielhaus, Theateraufführungen und Musik-Veranstaltungen geboten. Zusätzlich entstehen an verschiedenen anderen Ortender Stadt weitere Werke.

Mehr als 08/15 Kunst

Unter dem Motto „NIMM PLATZ“ sind nicht nur Künstler aufgerufen, ihren Versionen gestalterischen Raum zu geben. Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen sollen dabei auch dem Publikum die Möglichkeit bieten, sich einzubringen. Für Kinder und Jugendliche gibt es neben Workshops und Mitmach-Aktionen auch Kunstprojekte die es auszuprobieren gilt. Mehr Infos finden Interessierte unter: www.40grad-urbanart.de
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