Anwohner machen Dealern den Garaus

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„Die Stadt soll endlich handeln“, fordern die Bürger des Lessingplatzes. Sie haben genug von den Gebahren der Drogenszene direkt vor ihrer Haustür.
Die Anwohner beobachten nicht erst seit gestern das Treiben der Drogenszene, die rund um den Lessingplatz stattfindet. Doch jetzt soll endlich Schluss sein. Der Lessingplatz soll drogenfrei werden.


Die Bürger (175) in Oberbilk haben einen offenen Brief an Oberbürgermeister Dirk Elbers geschrieben und ihrer Situation noch einmal Nachdruck verliehen. Michael Krause ist einer der Unterzeichner: „Wir können nicht verstehen, dass der OSD (der Ordnungs- und Servicedienst der Stadt) nichts dagegen tut. Wir können es nicht hinnehmen, dass direkt am Lessingplatz gedealt wird und das auch noch in unmittelbarer Nähe des Spielplatzes. Der Lessingplatz ist nicht mehr nutzbar“, so Krause zum Rhein Boten. Die Entwicklung des Quartiers wird seit Jahren mit Sorge beobachtet. Im offenen Brief heißt es: „Wir sind vor dem Hintergrund der Überfälle in der letzten Zeit entsetzt über die abwartende Haltung der kommunalen Verwaltung. Wir vermissen einen kommunalen Plan, mit dem die delinquente Szene am Lessingplatz aufgelöst wird. Wir sind irritiert darüber, dass der OSD bei seltenen Streifengängen zwar die Anleinpflicht für Hunde im Blick hat, sich jedoch gegenüber der ausufernden Drogen- und Dealerszene am Lessingplatz blind zeigt.“
Die Unterzeichner fordern OB Elbers auf, sofort tätig zu werden und den Lessingplatz den Oberbilkern zurück zu geben.
„Wir wollen uns an diesem schönen öffentlichen Platz wieder mit unseren Nachbarn und Freunden treffen können. Wir wollen die Bänke zurück, die bereits vor langer Zeit entfernt wurden.“
Ob der offene Brief seinen Zweck erfüllt, wird sich zeigen.
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