Polizeipräsident Jürgen Mathies verlässt Köln - Wechsel nach Düsseldorf

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Staatssekretär Jürgen Mathies
Düsseldorf: Düsseldorf |

Jürgen Mathies verlässt das Polizeipräsidium Köln. Der neue Ministerpräsident Armin Laschet gab am Donnerstag, 29. Juni, bekannt, den Kölner Polizeipräsidenten zum Staatssekretär in das Innenministerium zu berufen.

"Köln ist der Inbegriff für Weltoffenheit und Toleranz. Diese Eigenschaften und Freiheiten können aber nur dann Bestand haben, wenn sie in Sicherheit gelebt werden können. Ich hoffe, dass ich dazu meinen Beitrag geleistet habe", so der 56-jährige Mathies.
Seit seinem Amtsantritt hatte sich Mathies insbesondere für eine deutliche Erhöhung der polizeilichen Präsenz und die Videobeobachtung in der Kölner Innenstadt eingesetzt. Sein vornehmliches Ziel war es, verlorengegangenes Vertrauen in die Polizei Köln zurückzuerlangen.
Außerdem liegt ihm die Bekämpfung der zunehmenden Gewalt gegen Polizeibeamte am Herzen. "Ich verurteile jede Respektlosigkeit, jede Gewalttat, die sich gegen jede einzelne Kollegin und jeden einzelnen Kollegen richtet", so Mathies.

Neues Aufgabengebiet

Jürgen Mathies war am 20. Januar 2016 vom damaligen Innenminister Ralf Jäger zum Kölner Polizeipräsidenten ernannt worden. Zuvor hatte er das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg geleitet.
"Ich muss mich nun auf ein ganz neues Aufgabengebiet vorbereiten und einstellen. Ich werde mich auch weiterhin intensiv mit Themen der Inneren Sicherheit auseinandersetzen", sagt Mathies. "Es wird in den nächsten Jahren darum gehen, die Polizei NRW fortzuentwickeln. Dabei werde ich Köln und Leverkusen, deren Bürgerinnen und Bürger sowie "mein" Polizeipräsidium Köln ganz besonders im Auge behalten."
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