Christian Keinstar im Lehmbruck

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Im Rahmen der Ausstellungsreihe Sculpture 21st zeigt das Lehmbruck-Museum derzeit Christian Keinstar. Die dreiseitig verglaste Nordhalle ist ja bekanntlich quasi das "Schaufenster" des prominenten Duisburger Museums; der Künstler zeigt dort Malerei, Video und Bildhauerei.

Auf den ersten Blick mag die Ausstellung unspektakulär wirken, etwa wenn dort 6 Bilder mit unterschiedlichen Farbgebungen hängen. Auch ein menschlicher Schädel ist in der Kunstgeschichte wohl schon mal aufgetaucht. Es ist wohl die Beschäftigung mit Farbe und Form ( z. B. bei Piece of Evidence), die den Besucher zur Beschäftigung mit (seiner) Kunst einladen soll.

Keinstar wurde 1975 in Dirschau / Polen geboren. Er ist inzwischen international tätig. Bei uns in Duisburg steht jenes Projekt im Mittelpunkt, das er im Rahmen seines Stipendiums der innogy - Stiftung entwickelt hat.

Keinstar ist ein Künstler, der "mit seinen Projekten, Performances und Installationen die verblüffendsten Materialitäten, Effekte und Ereignisse erzeugt. Keinstar entlockt jedoch auch genuin bildhauerischen Verfahren wie dem Modellieren, Formen und Gießen neue Möglichkeiten", wie das Museum berichtet. " Ein Kopfguss in seltenem Metall wird langsam zum Schmelzen gebracht, in einer Gussform gesammelt, um sich wieder als Kopf neu zu formieren und zu zerfließen… ".
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