Marienkirche wird restauriert

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Schon im Stadtplan von vor 450 Jahren ist die Marienkirche bereits zu sehen. Hier ein aktuelles Foto vom Innenraum. Fotos: Ev. Kirchenkreis Duisburg, Pickartz
 
Die Marienkirche in der Außenansicht.

In seiner Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages kürzlich Fördergelder zur Sanierung der Marienkirche an der Josef-Kiefer-Straße in der Duisburger Altstadt bewilligt.

Zur Sanierung der Marienkirche erhält die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg 128.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VI des Bundes. So kann die Kirche nun zu einem Gemeindezentrum umgebaut werden.
„Als Evangelische Kirchengemeinde in der Altstadt Duisburgs sind wir sehr froh und glücklich, dass uns der Bund auch in dem Erhalt der altehrwürdigen Marienkirche unterstützt. Schon im Stadtplan von Johannes Corputius von vor 450 Jahren, ist sie,
neben der Salvatorkirche als Stadtkirche Duisburgs, am dereinstigen Marientor zu sehen“, freuen sich der Vorsitzende des Presbyteriums Herr Jörg Hoffmann, sowie Pfarrer Stephan Blank und Pfarrer Martin Winterberg.
Duisburgs Bundestagsabgeordneter und Bürgermeister Volker Mosblech hatte sich auf Bitte von Pfarrer Martin Winterberg bei Staatsministerin Monika Grütters und den Haushaltsexperten der CDU/CSU-Fraktion dafür stark gemacht. Mosblech betont: „Hierdurch lassen sich neue kulturelle Anreize für die Bürgerinnen und Bürger in der Duisburger Altstadt setzen und die Marienkirche als ein neuer gesellschaftlicher Mittelpunkt erstrahlen. Heute ist ein guter Tag für den Denkmalschutz in Duisburg.“

Einsatz für Duisburg hat sich gelohnt


„Der Einsatz für Duisburg hat sich wieder gelohnt", freut sich auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas. Sie hatte im Vorfeld die Staatsministerin für Kultur und Medien um Unterstützung gebeten.
„Die Marienkirche zeugt unter anderem von der ersten Niederlassung des Johanniterordens in Deutschland und die Stadtmauer zählt zu den bedeutendsten
Anlagen ihrer Art im deutschsprachigen Raum“, so Bärbel Bas. 2014 hatte die Stadt bereits 50.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm bekommen, 2015 waren es 80.000.
Übrigens fließen noch weitere Gelder für den Denkmalschutz nach Duisburg. Denn bewilligt wurden zusätzlich 60.000 Euro für die Sanierung der Duisburger Stadtmauer, 400.000 Euro für die Homberger Hubbrücke und 399.000 Euro, die der Sanierung des Hamborner Rathauses zugutekommt.
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link sagt: „Das ist eine wirklich gute Nachricht für Duisburg. Denn so schön wir alle historische Bauten finden: der Erhalt ist im Denkmalschutz stets kostenintensiv. Die Bundesmittel leisten da einen wichtigen Beitrag."

128.000 Euro gibt es aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm


Auch für Bezirksbürgermeister Reinhard Meyer ist klar: „Die Marienkirche und die Stadtmauer sind bedeutsame Denkmäler, die das Gesicht des Bezirks Mitte prägen. Deshalb freue ich mich sehr über die Unterstützung aus Berlin.“
Das Denkmalschutz-Sonderprogramm war im Jahr 2007 von SPD und Union im Deutschen Bundestag aufgelegt worden. Das Programm ist bei der Staatsministerin für Kultur und Medien angesiedelt und fördert Maßnahmen, die der Substanzerhaltung und Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege dienen.
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