Verband Duisburger Bürgervereine verlieh die Bürgerehrenwappen 2015 im festlichen Rahmen

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Auch in diesem Jahr konnte der Verband Duisburger Bürgervereine wieder verdiente Duisburger mit dem Bürgerehrenwappen auszeichnen. Die Verleihung fand im Ratssaal des Duisburger Rathauses statt.

Wie in den letzten Jahren begrüßte Oberbürgermeister Sören Link die Gäste an dem Ort, wo sonst die große Politik zu Hause ist. Es war für ihn sehr wichtig, den Anwesenden zu erläutern, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist.

Danach erfolgte eine kurze Ansprache von Hermann Weßlau, 1. Vorsitzender des Verbandes Duisburger Bürgervereine, bevor die Verleihung der Wappen begann.

Der musikalische Rahmen der Verleihung wurde wieder einmal bravourös von den Restroom Singers gestaltet.

Die diesjährigen Preisträger:


Köhler-Osbahr-Stiftung zur Förderung v. Kunst und Wissenschaft

Kulturdezernent Thomas Krützberg hob als Laudator die vielfältigen Aktivitäten der Stiftung hervor. Sie sei aus dem Kulturleben der Stadt gar nicht weg zu denken und ein zuverlässiger Partner, der mit seiner umfangreichen Ausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum ein Magnet sei.

Zahllose Münzen, Schmuckstücke und antike Gegenstände stellen einen starken Anziehungspunkt dar. Die Stiftung vergibt ebenfalls zahlreiche Förderpreise, u.a. den „Förderpreis für junge Musiker“ und den „Duisburger Musikpreis“.

Den Preis nahm Hans-Jürgen Kerkhoff für die Köhler-Osbahr-Stiftung entgegen und er bedankte sich im Namen der Stiftung und all derjenigen, die für diese tätig sind.

Peter Bunzeck, Ortsverbandsvorsitzender des THW Duisburg

MdB SPD Mahmut Özdemir hielt die Laudatio und fand viele gute Worte, warum man Peter Bunzeck für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit auszeichnen müsse. Er stimmte damit den einleitenden Worten von Herman Weßlau zu, der ebenfalls heraushob, dass Peter Bunzeck schon 25 Jahre für das THW engagiert sei.

Für ihn war die Frage – der oder das THW. Hier wurde er aber von Mahmut Özdemir aufgeklärt, „das“ Technische Hilfswerk und damit war die Frage geklärt.

„Peter Bunzeck trägt die Verantwortung, auf die wir uns im Ernstfall blind verlassen können“ oder er ist ein Helfer, einer, dessen Zurückhaltung keine Distanz schafft, sondern Vertrauen – schlicht ein Ehrenamtler dem Ehre gebührt.“

Peter Bunzeck nahm die Auszeichnung sichtlich gerührt entgegen und bedankte sich dafür auch im Namen aller Kollegen, ohne die es nicht gehen würde.

Werner Schulz, 1. Vorsitzender Heimat- und Bürgerverein Hüttenheim

Der Vorsitzende des Hüttenheimer Bürgervereins erfuhr die Würdigung seiner Arbeit durch Pfarrer Lothar Schenk von der Evanglischen Auferstehungsgemeinde. Man spürte in der Laudatio sichtbar, dass hier schon fast eine freundliche Nähe über viele Jahre der Zusammenarbeit erwachsen war.

Er nannte ihn den „Retter“ Hüttenheims, denn es war die Bürger Initiative RETTET HÜTTENHEIM, in der er u.a. auch mit Harald Molder, heute Vorsitzender der ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG e.V., zwischen 1984 und 1986 die Siedlung "Alt Hüttenheim" gerettet hat. Diese steht heute komplett unter Denkmalschutz . Hier hinein gab er seine geballte Kraft und erwuchs seine Liebe zu seinem Heimatstadtteil, wo er auch heute noch lebt.

Durch sein enormes Engagement konnte er so viel Wissen über sein heißgeliebtes Hüttenheim erwerben, dass er dieses Wissen als Führer durch Hüttenheim wie eine durch sein „Wohnzimmer“ betreibt.

Werner Schulz nahm das Ehrenwappen in seiner bekannten bescheidenen Art entgegen und bedankte sich hierfür. Er wies darauf hin, dass er das alles nicht hätte machen können ohne die Unterstützung seiner Familie, bei der er sich dann auch noch einmal bedankte.

Nachdem die Restroom-Singers noch einige wohlklingende Weisen erklingen ließen, konnten die Gäste bei einem kleinen Imbiss und Getränken die Verleihung im Mercatorzimmer des Rathauses ausklingen lassen.
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