Kombibad Homberg: BI übergibt am Montag Unterschriften

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Die Bürgerinitiative zur Rettung des Kombibades Homberg hat es tatsächlich geschafft, die für einen Einwohnerantrag erforderlichen Unterschriften zu sammeln. Nun wurde der Termin mitgeteilt, wann es denn zur Übergabe der Listen kommen werde.

Die vorgenannte Übergabe durch den Vorstand der Bürgerinitiative, Ines Krause und Michael Horz, erfolgt am Montag, 19. August, um 11 Uhr im Rathaus der Stadt Duis­burg, Burgplatz 19, Raum 54 im Beisein des Stadtdirektors Reinhold Spaniel und Mitglieder des Rechtsamtes.

Grünen-Sprecher
Schneider rechnet nach

„Es ist davon auszugehen, dass viele Bürger und das Fernsehen vor Ort sein werden“, erklärte Michael Horz für die BI.
Überraschend teilten nun die Grünen mit, dass sie unbedingt diesen Antrag unterstützen wollen. „Wir haben jetzt gesehen, dass es weiterhin heiße Sommer gibt und der Freibadbereich in Homberg übervoll war. Es kann nicht sein, dass im Hochsommer Kinder und Jugendliche im Bezirk Homberg/ Ruhrort/ Baerl ohne Freibad dastehen“, sagte Sprecher Matthias Schneider. Die Grünen schließen sich in dieser Hinsicht zum Teil dem Einwohnerantrag an, der auch vorsieht, den Freibadbereich weiter zu betreiben. „Ich habe den Antrag mit unterzeichnet, weil wir die Entscheidung zum Kombibad in Homberg noch einmal überdenken müssen.“

Leser beklagt Mangel
an Alternativen

Die Nachrechnung der Bezirksvertretung hätte ergeben, so Schneider, dass die von der Verwaltung vorgesehenen Einsparungen lange nicht zusammen kommen. Zu Beginn wäre nicht einmal berücksichtigt worden, dass das Schulschwimmen ja noch im Hallenbad stattfinden muss. „Alles in allem geht es um einen Restbetrag, der in den Haushaltsplan passt“, behauptet Schneider.
Eine breite Bevölkerung steht hinter der BI. Das zeigen die Unterschriftenlisten. Alternative Badeorte liegen weit von Homberg entfernt. Ein Leser des Wochen-Anzeigers schrieb: „Die Hinfahrt zum Freibad Kruppsee mit der DVG-Vierer-Karte kostet neun Euro, die Rückfahrt noch einmal neun Euro. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern ist das viel Geld.“
Ein anderer Bürger äußerte: „Es werden Millionen um Millionen durch Falschplanungen in den Sand gesetzt, für das alles ist Geld vorhanden, aber leider nicht für die Gesunderhaltung der Jugend, der Bevölkerung. Ich habe volles Verständnis dafür, dass unsere Stadt sparen muss, aber muss es am falschen Ende sein?“
Nun denn: Schlussendlich wird der Rat der Stadt Duisburg sich neu mit dem Thema beschäftigen müssen und entscheiden.
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