Schwarzes Wochenende für Maximilian Götz vom AMC Duisburg auf dem Norisring

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Maximilian Götz vom AMC Duisburg auf dem Stadtkurs von Nürnberg, dem Norisring
 
Die Tribüne war voll auf dem Norisring
Nürnberg: Norisring | Am letzten Wochenende fand der dritte Lauf zur DTM auf dem Stadtkurs von Nürnberg statt. Rund 123.000 Zuschauer am Wochenende säumten die Strecke und die historische Steintribüne. Für Maximilian Götz vom AMC Duisburg war die Strecke kein Neuland, ist er auf dem Norisring in Nachwuchsserien vor einigen Jahren gestartet. Auf der kürzesten Rennstrecke im DTM Kalender belegte der Mücke – Pilot die Startplätze 20 und 16.
Der Start zum ersten Rennen am Samstagnachmittag funktionierte ohne Probleme obwohl die Strecke teilweise noch sehr feucht war. Einige DTM-Piloten entschieden sich für Regenreifen, andere für die profillosen Slicks, so auch Maximilian Götz. Dies war die richtige Entscheidung und so konnte er sich Stück für Stück im Feld nach vorne arbeiten. Dann bekam er Probleme mit dem Getriebe und nach einem Drittel des Rennens musste er seinen Mercedes-AMG C 63 DTM in der Box abstellen.
Mercedes feierte am Samstag mit den Piloten Pascal Wehrlein, Robert Wickens, Gary Paffett und Christian Vietoris einen Vierfachsieg.
Maximilian Götz (AMC Duisburg): „Mein Start war okay. Ich fuhr in der ersten Kurve etwas defensiv weil ich nichts riskieren wollte. Es war die richtige Entscheidung, auf Slicks zu starten. Dadurch sind wir gut nach vorne gekommen. Dann hatte ich leider einen Getriebeschaden. Zu diesem Zeitpunkt war ich schneller unterwegs als die Autos vor mir. Jetzt müssen wir analysieren, woran das gelegen hat. Leider blieb mit nichts anderes übrig, als das Auto abzustellen.“

Das zweite Rennen der DTM am Sonntag war für Maximilian Götz früh zu Ende. Bereits nach zwei Runden musste nach einer Kollision in der ersten Kurve seinen Mercedes in der Box abstellen.
Maximilian Götz: „Ich kam am Start ganz gut weg und war auf der Innenseite, wie ich mir das zuvor ausgerechnet hatte. Beim Anbremsen auf die Spitzkehre bemerkte ich hinten links einen Schlag, Meine Räder blieben stehen und ich hatte nicht mehr genug Verzögerung. Andere Fahrer hatten Glück und fanden eine Lücke, während ich Timo Glock angeschoben habe. Es ist dort sehr eng und leider führte eine Verkettung unglücklicher Umstände zu diesem Zwischenfall. Mein Kühlerschlauch war danach angeknackst, es kam Wasser heraus und ich musste das Auto abstellen. Schade eigentlich denn alle anderen sieben Autos des Mercedes-AMD DTM Team lagen am Sonntag in den Top-10 und das wäre auch für mich möglich gewesen. Ich war auf den Long Runs gut unterwegs und hätte im Rennen mit den anderen Jungs mithalten können, dass habe ich auf dem Lausitzring demonstriert.
Mercedes feierte am Sonntag einen Doppelsieg mit Robert Wickens und Christian Vietoris. Rang drei ging an den BMW-Piloten Bruno Spengler. Vom 10. – 12. Juli geht es mit der DTM auf dem Dünenkurs von Zandvoort weiter. Bereits am kommenden Wochenende startet das ADAC Masters Weekend auf dem Lausitzring. Bei der ADAC GT Masters, die "Liga der Supersportwagen" wird der Halbzeitmeister ausgefahren. Mit im Rahmenprogramm ist die ADAC Formel 4 mit Mick Schumacher, die ADAC DTC Procar, die Spezial Tourenwagen Trophy (STT) sowie die HAIGO Historic Formel Cup und Tourenwagen Cup.

CS + YB/Motorracetime.de
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