Emmerich am Rhein: Emmerich | Kehrt denn hier in der St. Christophorus-Gemeinde nie Ruhe ein. Von dieser Aktion wurden wir gestern durch eine E-Mail informiert. Weihnachten steht vor der Tür und dann so etwas: Rita Hübers initiiert Postkartenaktion an Bischof Genn und betont dann noch: ,,Das geht nicht gegen Pastor Karsten Weidisch.'' Damit erreicht die Kritik an Pastor Karsten Weidisch in der Christophorus-Gemeinde doch wieder einen neuen Höhepunkt. Frau Hübers hat eine Postkarte entworfen, auf der vorne ein Weihnachtsmann mit Friedenstauben zu sehen ist. Auf der Rückseite ist zu lesen ,,Frieden und Versöhnung zur Weihnachtszeit? Friede den Menschen auf Erden? Wer spricht die Worte der Versöhnung in St. Christophorus Emmerich? Müssen wir auf den Weihnachtsmann hoffen oder können wir auch von anderer Stelle Hilfe erwarten?' Lieber Bischof Genn, wir wünschen Ihnen ein friedliches Fest und hoffen auf Ihre Hilfe.'' Muss das nun wieder sein? frage ich mich. Ich begrüße es, dass Pastor Karsten Weidisch sowie Andrea Schaffeld und Hermann Josef Tebaay vom Rat der Seelsorgeeinheit reagiert haben und E-Mails mit der Postkarte an alle wichtigen Personen der Pfarrgremien versendet haben.
Eine Frechheit! Wer auf diese Weise den Pastor und Vorgesetzten diskreditert, gehört vor die Türe gesetzt. Hoffentlich gibt es eine passende Antwort vom Bischof.
Ist das ein menschliches Miteinander – ist das Christsein?
Störfeuer von bestimmten Seiten. Wie sollen denn Pfarrer Karsten Weidisch und Kaplan Christian Olding die frohe Botschaft von der Geburt Jesu Christi unter diesen Umständen im Jahre 2012 verkünden? Kann sich die „Störfeuer-Fraktion“ vorstellen, wie sich die beiden fühlen?
Nein, bestimmt nicht. Nein, vielmehr heißt es hochoffiziell von der selbst ernannten ‚Mafiosi-Fraktion‘: „Wir haben ja nichts gegen die beiden …“ Doch das ABER fällt immer hinter vorgehaltener Hand aus. Geht man so miteinander in der Katholischen Kirche um?
Wer mich kennt, weiß, dass ich im Laufe der vergangenen Jahre immer wieder kritisch die Fusionen im Gemeindebild mal ganz aktiv, mal eher aus einer gewissen Entfernung, begleitet habe. Und diese meine kritische Meinung habe ich zugleich auch stets „nach draußen“ in die Öffentlichkeit transportiert.
Aber auch ich bin angekommen – in einer Seelsorgeeinheit des Miteinanders, auch wenn es mir nicht immer einfach fiel über den Tellerrand meiner doch geliebten ehemals eigenständigen Heilig-Geist-Pfarrgemeinde hinweg zu denken. stehe ich dieser großen Einheit sehr positiv gegenüber. Ich habe viele liebe Mitchristen über Praest, Dornick, Vrasselt, Martini, Aldegundis bis hin nach Liebfrauen! kennenlernen dürfen. Und das besonders intensiv im Laufe der letzten 1 ¼ Jahren. Ich bin der vollen Überzeugung, dass Pfarrer Weidisch und Kaplan Olding dazu maßgeblich im Laufe dieser Zeit beigetragen haben. Sie versprühen den Glauben im Jahre 2012, können einen mitreißen, können begeistern. Und dies bitte nicht nur bei jungen Mitchristen, sondern auch bei vielen älteren jenseits der 60! Letztere „trauen“ sich etwa in den veni!-Gottesdienst, der nicht nur etwas für die „junge Gemeinde“ ist. Das durfte auch meine Mutter erfahren, die wie viele weitere in dieser Altersgruppe richtig begeistert waren. 600 Gläubige – viele aus anderen Städten, aber das Gros aus unserer Seelsorgeeinheit! - können doch wohl nicht falsch liegen.
Ich hätte vollstes Verständnis dafür, wenn es Kritik aus allen sieben ehemals eigenständigen Kirchengemeinden gebe. Aber mal ehrlich, woher kommt diese? Stets aus einer Filialgemeinde. Nennen wir sie bei Namen: Es kommt stets aus „Liebfrauen“. Eine, die immer „on top“ war…
Jetzt (oder sagen wir seit gut einem Jahr) kommt ein Pfarrer namens Weidisch daher – und behandelt alle, wie es sein soll, in der großen Seelsorgeeinheit gleich, stellt sie auf die gleiche Ebene. Und siehe da, das Störfeuer geht los. Alles was er, aber auch was Kaplan Olding, anpackt, all das wird grundsätzlich hinterfragt, schlecht geredet, kritisch begleitet und hinterrücks diskutiert. War das unter den Vorgängern ebenfalls so? Ich glaube nicht!
Frohe und gesegnete Weihnacht hier bei uns in Emmerich am Rhein!!!
Dirk Kraayvanger, ein „kleines“ Mitglied der Seelsorgeeinheit St. Christophorus / Johannes der Täufer
Ich habe zu wenig Hintergrundwissen, um mich an dieser Diskussion zu beteiligen, bin aber der Meinung, dass Christen so nicht miteinander umgehen. Aus diesem Grund möchte ich diese leidvolle Debatte auch nicht weiter kommentieren.
Meine Frau und ich finden es gut, dass in unserer Pfarrgemeinde neue Wege gegangen werden, z. B. die "Veni-Gottesdienste" oder auch die "Haus-Gottesdienste".
Es ist wieder mal "Emmerich typisch", dass vor Ort Stimmung gegen etwas Neues gemacht wird, aber überregional, in Funk, Fernsehen und Presse diese neuen Wege Beachtung finden und positiv bewertet werden.
Es ist doch wie im täglichen Leben, Angebot und Nachfrage bestimmen wo es lang geht. Die zuvor genannten Gottesdienste werden sehr gut angenommen und sollten somit auch fester Bestandteil in unserer Pfarrgemeinde bleiben.
In der Hoffnung, dass künftig nicht jede Kleinigkeit auf die Goldwaage gelegt wird und im neuen Jahr erwachsene Menschen lernen miteinander, und nicht übereinander, zu reden, wünsche ich allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Meines Erachtens ist der Meinungsaustausch zu diesem Thema auch eine Gradwanderung, da dieser über die Medien ausgetragen wird. Eine Möglichkeit wäre, alle Beteiligten kommen zusammen, sprechen sich aus und dürfen den Raum erst wieder verlassen, wenn weißer Rauch aufsteigt. Ich bin aber objektiv genug um einzusehen, dass diese Variante zur Zeit wohl nur ein Weihnachtswunsch bleiben wird.
Des Weiteren hoffe ich auch, dass unser Bischof Felix Genn, samt Bistumsleitung, wissen, wie die meisten "Emmericher ticken"..... Bedingt durch die neuen "Gottesdienstformen" ist die Zahl der Kirchenbesucher gestiegen und auch die überregionale Meinung ist positiv.
In diesem Sinne, allen Lesern nochmals ein friedvolles Weihnachtsfest.
Die einzelnen Hintergründe kenne ich natürlich nicht. Doch die Schreiberin beweist Zivilcourage, weist m.E. auf Mißstände in der gesamten Amtskirche hin, die mit der wahren Lehre Jesu garnichts mehr zu tun hat.
Pastöre werden bezahlt wie hohe Beamte, dies wäre Jesus nicht recht. Es kann nicht sein, daß ein Pastor das Doppelte verdient wie ein fleißiger Dachdeckergeselle.
Ich kann glauben, kann auch guter Christ sein, wenn ich die Amtskirche meide, gerade dann.
Ich möchte mich den Worten unseres katholischen Stadtpfarrers Karsten Weidisch anschließen, als er in seiner Weihnachtspredigt sagte: Dass auf der umstrittenen Postkartenaktion an Bischof Genn ein Weihnachtsmann abgebildet ist, er es als „die größte Peinlichkeit der Woche“ betitelte.
Das sowas nötig ist, ist schon mehr als übel! Aber ich find gut dass die Gemeinde sich zu den Beiden stellt. Hoffen wir mal dass es gut wird für alle Seiten!
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Kleve: Emmerich/Kleve | Kurze Vatertagsgedichte
Lass Dich heut mit allem Schönen, so wie du es verdienst, verwöhnen.
Und wir wünschen Dir (nicht nur heut) alles, was Dein Herz erfreut.
(Verfasser unbekannt)
Unser Vati, welch ein Glück,
ist doch unser bestes Stück.
Immer ist er froh und heiter,
spielt mit mir auch Hoppe Reiter.
Ich will ihm ein Küsschen geben.
Hoch soll unser Vati leben!
(Verfasser unbekannt)
Vater werden ist nicht...
Wer mit einer großen Resonanz im Europasaal gerechnet hatte, der wurde maßlos entäuscht. Drei Lehrer und fünf Mütter verfolgten die spannende Auszählung der Elternbefragung.
Um kurz nach zehn Uhr begann das fünfköpfige Zählteam mit dem Öffnen der 630 zurück geschickten Briefe. 872 hatte die Stadt an die Eltern der Kinder geschickt, die zurzeit das erste, zweite oder dritte Schuljahr besuchen. „Zunächst werden wir nach...
Am Montag (6. Mai 2013) gegen 10.40 Uhr ereigneten sich direkt nacheinander zwei Verkehrsunfälle auf der Emmericher Straße (Bundesstraße 8) in Höhe des Evangelistenweges.
Ein 80-jähriger Fahrzeugführer aus Emmerich befuhr die Emmericher Straße aus Richtung Rees kommend in Richtung Bienen. In Höhe der Einmündung des Evangelistenweges übersah er, dass vor ihm ein grauer Suzuki und ein goldfarbener Mazda verkehrsbedingt...