Endlich wieder die freie Sicht genießen

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Die Holzspähne fliegen als ein Mitarbeiter des Forstunternehmens den Baum absägt....

Das laute Surren der Motorsägen hallte durch den Wald entlang der St. Vitus Kirche. Dann ein lautes Knacken im Gebälk und ein großer Baum senkte sich langsam zu Boden. Weitere folgten quasi im Minutentakt. Was sie freigaben war ein herrlicher Blick auf die sonnenüberfluteten Wiesen und die Emmericher Rheinbrücke.

Und wieder kreischten die Motorsägen. Die beiden Mitarbeiter des Hamminkelner Forstunternehmens Knipping leisteten ganze Arbeit. In einem Streifen von etwa 20 Metern wurden die Bäume gefällt, so das der wirklich herrliche Blick auf die niederrheinische Landschaft frei wurde. Die Sonne stand über den Feldern, und man konnte problemlos bis auf die Rheinbrücke nach Emmerich schauen.
Damit aber nicht nur Erwachsene künftig diese Sicht genießen können, wurden die Bäume so gefällt, dass auch Kinder etwas davon haben. Insgesamt vier sogenannte Sichtachsen wurden jetzt im Rahmen des Masterplans Hochelten freigeschnitten. „Die Bäume werden alle auf Stock gesetzt, damit die Sichtachsen frei bleiben. Und das in einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren, in denen sich das Prozedere wiederholt“, erläuterte Jens Bartel, stellvertretender Leiter des Fachbereichs 5, Stadtentwicklung.
Die Stämme bleiben übrigens allesamt am Hang liegen, wurden zum Teil aber noch zerkleinert, damit sie nicht ins Rutschen geraten. „Das Herausholen wäre zu teuer und außerdem ziehen die Stämme Furchen in den Boden, der dann wiederum ins Rutschen geraten könnte“, so Bartel. Angefangen am zurzeit im Umbau befindlichen Hotel, wo es nur ein kleineres Landschaftsfenster gibt, wurden drei Sichtachsen freigeschnitten.
Die eine zeigt den beschriebenen Blick Richtung Emmerich. Die dritte Achse geht Richtung Papenberg in Kleve und die letzte Sichtachse gibt den Blick frei auf den steinernen Knopf, die sogenannte Skulpturenachse. Rund 30.000 Euro kostet die Maßnahme, die aus Mitteln des Intereg Programms 5 finanziert wird. Der Beigeordnete Dr. Stefan Wachs erläuterte noch einmal die Vorgehensweise des Masterplans. „Es ist hier der erste Punkt am Ende eines guten Teils des Weges, der 2013 begonnen hat.“ Dort wurden die Modalitäten für den Masterplan Elten besprochen.
Baulich passiert hier zwar in diesem Jahr nichts mehr, doch die Planungen für den Willkommensort schreiten in Hochelten voran. „Wir schauen und planen, wie der Parkplatz gestaltet wird, wo eine öffentliche Toilette ihren Platz finden kann und wo das InfocenterEmmerich eine Tourismus-Info hinbekommt“, so Dr. Wachs. Das alles ist im Haushalt vorgesehen.
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