Backpacker Daniel Giese hat in Neuseeland das Paradies gefunden

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Daniel Giese genießt den grandiosen Blick auf seine neue Heimat auf Zeit. (Foto: Giese)

Daniel Giese hat seine Heimatstadt Essen gegen einen Platz am anderen Ende der Welt vertauscht - zumindest für die nächsten zehn Monate ist er in Neuseeland zu Hause. Als Backpacker sammelt der Borbecker dort ganz neue Erfahrungen.

Inzwischen hat der 18-Jährige das Farmleben kennengelernt. „Ich bin gerade in Thames /Coromandel. Es ist vielleicht mehr ein Luxus B&B als eine Farm. Hier darf ich schlafen, sehr viel gutes, oft eigen angebautes Essen zu mir nehmen und einen grandiosen Blick über die Küste Thames‘ genießen. Dafür muss ich Zäune reparieren, das Haus sauber machen und den Schuppen streichen. Genau das, was ich mir vorgestellt habe“, schreibt er.

Erste Erfahrungen mit der Farmarbeit

Sieben Tage war Daniel Giese bei Pauline und Dennis im „Charte Manor“. „Ich habe dort viel gelernt, über Gott und die Welt, über gesunde Ernährung aus dem eigenen Garten, über andere Länder und vieles mehr“, berichtet er über seine Zeit bei seinen Gastgebern, die Jehovas Zeugen waren. „Es war eine wundervolle Zeit, obwohl ich absolut kein Bibelfreund bin und auch ihre Sichtweisen nicht teilen kann.“
Nach herzlichem Abschied von den beiden ging es die Küste entlang, über Coromandel Town nach Whitianga. „Die drei Stunden Fahrt waren der reinste Traum“, ist Daniel Giese begeistert. „Hinter jeder Kurve hat einen die Natur mit einer neuen atemberaubenden Kulisse überrascht. Eine Vegetation so grün, dass es ein Film sein musste.“ Gegen Abend sei er im Whitianga bei Sue und Hal angekommen. „Ein Paradies“, schwärmt der Essener.
„Hal war 40 Jahre lang Pilot, Sue Krankenschwester. Die beiden sind irgendwann nach Australien ausgewandert, haben dort eine Weinplantage aufgebaut und sind anschließend wieder nach Neuseeland gezogen, auf die Farm ihrer Mutter“, berichtet Daniel. Dort genießen sie täglich einen gigantischem Ausblick, produzieren Strom wie warmes Wasser selbst.“
Daniels Aufgaben auf dieser Farm - „auf die ich nur durch pures Glück gestoßen bin - sind überschaubar: „Ich helfe, den aus Australien gelieferten Wein zu leeren, gehe angeln und arbeite mit im Gemüseanbau.“

Mit der Chessna über Coromandels

Gemeinsam mit Hal war Daniel im Airfield in Whitianga. Dort wartete ein befreundeter Pilot mit seiner Chessna. „Wir sind über die atemberaubende Landschaft Coromandels geflogen. Ich durfte auch selber einmal das Steuer übernehmen und die kleinen Turbulenzen über den grünen Hügeln spüren.“ Das war ein wunderbarer Tag, schreibt er vom anderen Ende der Welt. „Ich bin gespannt, was noch alles auf mich wartet. Viele Grüße aus dem grünen Neuseeland.“
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2 Kommentare
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Renate Sültz aus Lünen | 01.12.2013 | 03:43  
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Ulrich Giese aus Essen-Borbeck | 03.12.2013 | 16:09  
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