Vorsicht vor Hysterie: Immer mehr Giftköder-Falschmeldungen im Umlauf in Kettwig

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Schaut man sich heute in sozialen Netzwerken wie Facebook oder in Hundeforen um, dann bekommt man oft den Eindruck das überall Menschen mit Gift oder Rasierklingen in den Hosentaschen herumlaufen.

Aber ist das wirklich so? Wir sagen ganz klar und deutlich NEIN, denn zur Zeit präsentiert uns das Internet leider ein vollkommen verzerrtes Bild von der Realität. Die Anzahl der Giftköder-Falschmeldungen oder Hoaxes nimmt zur Zeit sehr dramatisch zu und das nicht nur weil viele Hundehalter momentan nur besonders vorsichtig sind, sondern in der Regel weil zu viele Gerüchte oftmals unkritisch verbreitet werden.

Natürlich … jeder der eine Giftköder-Warnung auf Facebook sieht möchte durch sein „Teilen“ etwas Gutes tun, aber manchmal ist es besser dem Reflex unkritisch auf „Teilen“ zu drücken doch mal zu widerstehen. Eine schnell geteilte Warnung ist gut gemeint, aber eine Warnung basierend auf Fakten ist wesentlich besser!

Vielen Hundehaltern ist oftmals auf absolut nicht bewusst, dass immer wieder Gerüchte ganz gezielt gestreut werden. Nicht selten werden ganze Vorfälle komplett erfunden oder alte Polizei- oder Zeitungsmeldungen kopiert und anschließend mit neuen Orten und Zeiten im Internet veröffentlicht.

Darüber hinaus kommt es über das Jahr gesehen immer wieder vor, dass auf Facebook kursierende Fotos von Hinweisschildern an Seen oder in Parks mit völlig unterschiedlichen Orten veröffentlicht werden. Besonders auffällig ist es auch, dass auf diesen Hinweisen in der Regel niemals ein Datum zu sehen ist, denn so wird die räumliche und zeitliche Zuordnung des Vorfalls für den Betrachter noch wesentlich schwieriger.

Wer will schon sagen ob das Foto echt ist oder nicht? Wer will schon mit der Bürde leben im Zweifel für den Tod eines Tieres verantwortlich zu sein, weil man ggf. eine Warnung nicht geteilt hat? Es sollte uns jedoch bewusst sein, dass die Verfasser „diese Schwäche“ von uns ganz bewusst ausnutzen!
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