Wohnen mit freiem Blick - aber wann?

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Nach dem Abriss des Cafe Seeblick ist auf dem Areal wenig passiert. Warum Investor TLC-Consulting auch noch das darunter liegende Hangstück erworben hat, läßt die Firma offen. (Foto: Bangert)

Die TLC Consulting Essen hat zwei Grundstücke im Laupendahl erworben. Die beiden Grundstücke mit einer Größe von rund 8.800 Quadratmetern liegen unterhalb des ehemaligen Cafe Seeblick. Auch das ist im Eigentum der TLC, die dort Wohnungen erstellen will. Eine Spielhalle unterhalb sei nicht geplant.


Holger Ackermann vom Essener Bürger Bündnis (EBB) hatte entsprechende Befürchtungen geäußert. Die Firma TLC Consulting Essen sei bekannt, „im ganzen Bundesgebiet geeignete Standorte für innovative Spielstätten und Entertainment-Center zu suchen“, sagt Ackermann.

Das Mitglied in der Bezirksvertretung (BV) stellte deswegen einen Antrag, um zu klären, was im Gebiet Laupendahl passieren soll. „Wir möchten wissen, um welche Grundstücke es sich handelt und was konkret auf diesem Gelände geplant ist.“

Bezirksbürgermeister Dr. Michael Bonmann zeigt sich überrascht von dem Vorhaben. „Ich weiß davon noch nichts.“
Die EBB möchte wissen, warum die BV bislang noch nicht über den Kauf informiert worden ist.

Auch im Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung sei das Projekt bislang noch nicht auf der Tagesordnung gewesen. „Nein“, widerspricht Peter Janzon, „auf dem Grundstück unterhalb des ehemaligen Seeblicks entsteht keine Spielhalle. „Wir bauen auf der Rötsch Wohnungen mit Blick auf das Ruhrtal“, erklärt Janzon. Er ist bei der TLC Consulting zuständig für das Areal.
„Dort entsteht die Residenz Seeblick mit rund 1000 Quadratmetern Wohnfläche. Sie sind aufgeteilt auf zwei Häuser mit je sechs Wohnungen in unterschiedlicher Größe“, sagt Janzon.

Die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Areal des Seeblicks an der Straße auf der Rötsch stehen derzeit still. Die angedachte Tiefgarage steht offenbar nicht mehr zur Debatte. Nach Angaben von Janzon legten künftige Mieter ihr Veto dagegen ein. Am vergangenen Freitag, 8. Januar, sollte geklärt werden, wie es mit den Parkplätzen weitergehe. „Danach kann ich mehr sagen“, kündigte Janzon an. Dabei blieb es.
Weitergehende Fragen zu Baubeginn, Fertigstellung oder Anzahl der Parkplätze beantwortete Janzon nicht. Auch über die Höhe der Investitionskosten sowie zu Größe der einzelnen Wohnungen und ihren den genauen Kaufpreis äußerte sich der TLC-Mann nicht. Die Frage, warum TLC-Consulting die beiden Grundstücke unterhalb des ehemaligen Cafes erworben hat, beantwortete er ebenfalls nicht.
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