Rauchmelder retten Leben

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Mike Filzen, Pressesprecher der Essener Feuerwehren, wirbt für die Lebensretter. Foto: Feuerwehr Essen

"Am kommenden Freitag, 13. Oktober, ist der bundesdeutsche Rauchmeldertag", sagt Mike Filzen, Pressesprecher der Essener Feuerwehren. Ein guter Termin, findet er.

Filzen weist ausdrücklich darauf hin, dass alle Wohnungen, ob vermietet oder in privater Nutzung, mit Rauchmeldern ausgestattet sein müssen. "Rauchmelder retten Leben und vermindern Schäden", betont der Pressesprecher. In den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass die fleißigen Melder viele Menschen in Essen gerettet hätten.
Filzen fordert alle Haus- und Wohnungseigentümer in Kettwig und Werden auf, die gesetzliche Rauchmelderpflicht umzusetzen. Neben der korrekten Installation gehöre auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder dazu. "Eigentümer sind verpflichtet, die von ihnen oder durch Dritte installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Anderslautende Regelungen sind damit außer Kraft gesetzt", erklärt der Feuerwehrsprecher.
Filzen rät dazu, Rauchmelder mit dem Q-Label und einer Langzeitbatterie zu installieren. "Ja, die sind etwas teurer in der Abschaffung. Wenn man aber mal rechnet, dass man jedes Jahr die Batterie auswechseln muss, macht sich die Anschaffung schon bezahlt." Die Langzeitrauchmelder seien zudem oft mit einer besseren Prüftechnik ausgestattet und verhinderten Fehlalarme.
Grundsätzlich sollten die Rauchmelder unter der Decke angebracht werden. "Liegt das gerät auf einem Schrank, könne auch Staub den Alarm auslösen", weiß Filzen aus Erfahrung. Nach zehn Jahren sei es dann Zeit, neue Rauchmelder anzuschaffen.
"Wertvolle Tipps zur richtigen Pflege sowie Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmeldern sind auf der Website der Initiative 'Rauchmelder retten Leben' abrufbar. Sie helfen, Verbraucher gezielt aufzuklären und verhindern Falschalarme und somit Fehlfahrten der Feuerwehr", sagt der pressesprecher. Wer sich die Töne anhöre, wisse dann genau, ob die Tiefkühltruhe beim Nachbarn piept oder tatsächlich ein Brand ausgebrochen sei. 
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