Durchgewurschtelt.. Zwischenrunde der 22. Hallenstadtmeisterschaft in Stoppenberg

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Der FSV Kettwig agierte unglücklich, traf zu selten, konnte deshalb kein Spiel gewinnen und schied aus. Die Mintarder wurschtelten sich in allerletzter Minute noch „irgendwie“ durch und sind auch am letzten Wochenende der Essener Stadtmeisterschaften mit von der Partie.

Der FSV Kettwig ist einfach noch „zu grün“, um sich gegen abgezockte, routinierte Teams entscheidend durchzusetzen. Die junge Mannschaft muss noch stabiler werden und ihr unbestrittenes Potenzial besser nutzen, dann winkt eine große Zukunft.

FSV Kettwig gegen Vogelheimer SV 0:1
Trainer Slavko Franjic sah ein mutiges Anstürmen seiner Schützlinge, der Bezirksligist aus Vogelheim musste zunächst hinterher rennen. Tim Stränger, Pascal Schlenkermann, Evangelos Petridis und erneut Stränger hatten das 1:0 auf dem Fuß, doch das Tor machte der Gegner. Aus zehn Metern überraschte ein Drehschuss Torwart Justus Heintschel von Heinegg.
Fast wäre Johannes Flatow oder Lennart Heintschel von Heinegg doch noch der Ausgleich gelungen, Vogelheim traf noch die Latte. Betreuer Willi Wendorf war traurig: „Schade. Die Jungs waren klar überlegen, sind aber einfach noch nicht abgebrüht genug!“

FSV Kettwig gegen SC Phönix 1:1
Kettwig hatte eine tolle Chance, als Torwart Justus Heintschel von Heinegg seinen Bruder Lennart bediente, der fast das 1:0 erzielt hätte, der Phönix-Keeper musste nachfassen. Beide Teams belauerten sich, Phönix hatte keinen einzigen Torschuss, während der FSV durch Johannes Flatow und Pascal Schlenkermann zu Möglichkeiten kam.
Mit Anlauf legte sich Schlenkermann das Leder zurecht und jagte es mit Wucht zum 1:0 in die Maschen. Eine Minute vor dem Ende fing sich der FSV, der dem 2:0 nahe schien, doch noch den Ausgleich. Johannes Flatow hatte noch eine Doppelchance, aber Phönix rettete das glückliche Unentschieden über die Zeit.

FSV Kettwig gegen SV Kray 04 1:1
Da zuvor Vogelheim und Phönix unter gellendem Pfeifkonzert der empörten Zuschauer genau für das Unentschieden gesorgt hatten, welches Beiden zum Weiterkommen verhalf, war das dritte Spiel ein Muster ohne Wert.
Gegen den SV Kray 04 lag Kettwig früh zurück, Lennart Heintschel von Heinegg traf nur die Querlatte. In der achten Minute sorgte David Schliephake für den Ausgleich, fast wäre Kray ein Eigentor unterlaufen. Weitere Chancen blieben ungenutzt, so endete auch diese Partie remis.


Die DJK Mintard tat sich schwer, in allen Begegnungen mussten die Blau-Weissen einem Rückstand hinterher hecheln. Doch auch ohne Torjäger Mathias Lierhaus gelang es, keines der drei Spiele zu verlieren. Dafür durfte sich Hallencoach Daniel Marianczyk bei den treffsicheren Volkan Yerek und Marco Brings bedanken.

DJK Mintard gegen Türkiyemspor 4:2
Mintard lag durch einen Weitschuss zurück, hatte zwar Chancen, fing sich aber in der achten Minute sogar das 0:2, ein Fehlstart drohte.
Durch Treffer von Marco Brings und Volkan Yerek glich die DJK aus, direkt nach dem Anstoß fing Yerek das Leder ab und war zum 3:2 erfolgreich. Zwei Minuten vor dem Ende machte Brings mit dem 4:2 den Sack zu.

DJK Mintard gegen SC Frintrop 3:3
Kaum hatte man sich’s versehen, lagen indisponierte Mintarder mit 0:3 hinten. Ein Hackenball rutschte Torwart Sebastian Ullisch durch die Beine, beim 0:2 wurde nicht energisch genug gestört, vorm dritten Gegentor konnte Ullisch das Leder nicht festhalten.
Dann erst ging ein Ruck durchs blau-weisse Team, Marco Brings bediente Tobias Kolb, der in der neunten Minute zum 1:3 traf, Julian Piontek passte zu Abdel Elouriachi, der mit links zum 2:3 abschließen konnte. Nun war Mintard am Drücker, während Frintrop erheblich wackelte, aus der Distanz gelang Volkan Yerek der jetzt verdiente Ausgleich. Sekunden vor dem Abpfiff wäre Robin Götze fast noch das 4:3 gelungen.

DJK Mintard gegen SG Werden 80 1:1
Gegen den Werdener B-Ligisten schrammte die DJK nur ganz knapp an einer deftigen Blamage vorbei. Zunächst hatte Mintard etliche Einschussmöglichkeiten, doch Volkan Yerek, Darius Kretschmann, Marco Brings und Robin Götze scheiterten am überragenden Werdener Keeper.
Das Blatt wendete sich, die 80er hatten Gelegenheiten, doch Torwart Marco Glenz strahlte Ruhe aus. Die war vorbei, als sein verunglückter Abwurf prompt und unhaltbar zum 0:1 zurückkam. Keine zwei Minuten waren noch zu spielen - Mintard wäre zu diesem Zeitpunkt ausgeschieden! Der letzte Angriff lief, Marco Brings hielt drauf, mit einem unglaublichen Reflex lenkte der Schlussmann zur Ecke, die Brings dann 18 Sekunden vor dem Ende zum glücklichen 1:1 über die Linie stocherte.

Für die Endrunde bedarf es einer erheblichen Steigerung, um gegen starke Bezirksligisten aus Frohnhausen und Schonnebeck sowie den Landesligisten ESC Rellinghausen zu bestehen und wie im Vorjahr den letzten Tag des Turniers zu erreichen.

Samstag, 23. Januar:
Endrunde in der Sporthalle „Am Hallo“
13.18 Uhr: DJK Mintard – VfB Frohnhausen
14.30 Uhr: DJK Mintard – ESC Rellinghausen
15.42 Uhr: DJK Mintard – Spvgg Schonnebeck

Sonntag, 24. Januar:
Ab 12 Uhr Finalrunde
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