Keine Panik: So wird das Weihnachtsfest harmonisch:

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Dana Meiritz
Essen: Stadtwald |

Freude, Besinnlichkeit, vor allem aber ein friedvolles Fest im Kreis der Lieben. So soll im Idealfall das Weihnachtsfest ablaufen. An diesen Tagen soll alles perfekt sein. Streit, Stress und ungelöste Probleme sollen überwunden und vergessen werden. Wie man diesem Ziel etwas näher kommt, darüber sprachen wir mit Dana Meiritz, Mitinhaberin des Instituts für Wertschöpfung, Heisinger Str. 14:

Leider liegen Erwartungen und Wirklichkeit teilweise weit auseinander und deshalb kommt es in vielen Familien zu Streitereien und Konflikten. Alle sind auf Grund der Vorbereitungen in der Vorweihnachtszeit gestresst und genervt.
„Viele Frauen setzen sich unter Druck, weil sie alles alleine organisieren wollen oder müssen“, erklärt Dana Meiritz. „Männer geraten in Stress, weil sie sich vieleicht mit der Geschenksuche schwertun. Alle stehen unter Zeitdruck und die Erwartungshaltung an das Fest der Liebe wächst.Weihnachten soll alles perfekt sein. Selbst der Ablauf des Weihnachtsfestes sorgt nicht selten für Diskussionen und Unzufriedenheit.
Für die Eltern ist die gemeinsam verbrachte Zeit besonders wichtig.
Kinder und Jugendliche wollen hingegen oft mit ihren Freunden Weihnachten feiern und etwas erleben.
Für die Großeltern gehört zum Weihnachtsfest häufig der Kirchgang dazu. Viele Mütter haben das Gefühl, dass nur ein besonders aufwendiges Essen die Weihnachtsstimmung aufkommen lässt. Dieses Essen vorzubereiten und zu kochen ist jedoch mit sehr viel Stress verbunden. Dieser verhindert Weihnachtsfreude eher, als sie zu fördern. Vor allem dann, wenn die erwartete Dankbarkeit der Weihnachtsgäste ausbleibt. Und so herrscht statt Harmonie am Weihnachtstisch Streit. Hinzu kommt noch die quasi vorgeschriebene Freude. Man „muss“ sich freuen, es ist ja schließlich Weihnachten.
All diese Ansprüche, die wir an uns selber und womöglich unbewusst auch an anderestellen, sind nur schwer zu erfüllen und bringen gleichzeitig jede Menge Konfliktstoff verbunden mit einer ungewohnten Nähe mit. Denn die meisten Familienmitglieder sehen sich über das Jahr verteilt nur selten oder gar nicht. Zum Weihnachtsfest sind sie dann zusammen und können vielleicht mit der seltenen, emotional beladenen Situation nicht umgehen. Wenn dann noch Reizthemen angeschnitten werden, ist ein Familienkrach die Folge.

So wird‘s harmonisch:


● Setzten Sie die Ansprüche an sich selbst und die Erwartungen an die Anderen nicht zu hoch. Es muss nicht alles perfekt sein.
● Freuen Sie sich an Ihrer Familie und den Freunden die kommen. Es ist wichtiger, als perfekt gefaltete Servietten oder perfekt geputztes Haus.
● Nehmen Sie sich für den 24.12 nicht zu viel vor. Wer da noch das Haus putzen, den Baum besorgen, aufstellen und schmücken muss und das Festmenü vorbereiten soll, gerät in Panik.
● Verteilen Sie ein Teil der Aufgaben rechtzeitig an andere. Während Sie Ihre Aufgaben in der Küche erledigen, kann der Partner zum Beispiel den Baum aufstellen und gemeinsam mit den Kindern schmücken.
● Laden Sie niemanden aus Höflichkeit ein. Feiern Sie in dem Kreis, in dem Sie auch feiern möchten. Wenn sich Familienmitglieder nicht vertragen können oder wollen, laden Sie diese an verschiedenen Tagen ein.
● Lassen Sie die Kinder, Kinder sein. Für die Kinder sind die Feiertage etwas besonders. In freudiger Erwartung der Bescherung wirken Kinder oft anstrengend und sorgen damit möglicherweise für eine gereizte Stimmung. Lassen Sie den Kindern Ihre Freiräume. Verlangen Sie nicht, dass sie sich anders verhalten als im Alltag.
● Schaffen Sie Freiräume. Hierdurch verhindern Sie möglichen Streit durch zu viel Nähe. Ein Weihnachtsspaziergang löst die Nähe auf und sorgt für Abwechslung.
● Versuchen Sie Problemgespräche zu vermeiden. Hierbei hilft es, wenn sich alle Beteiligten bemühen, sich in den anderen hineinzuversetzen um seine Bedürfnisse besser zu verstehen.
● Bleiben Sie gelassen und lassen Sie sich von Kleinigkeiten nicht die Laune verderben. Dies gelingt, in dem man die Ernsthaftigkeit und Wichtigkeit der Sache hinterfragt.
● Sprechen Sie den anderen gegenüber Ihre Wertschätzung aus. Sowohl als Gast als auch als Gastgeber. Damit werden alle Bemühungen anerkannt.
In diesem Sinne :
,Für jeden Tag ein bisschen Glück, Gesundheit -ein ganz großes Stück-
und Lachen stündlich oder mehr, das wünsche ich Euch zu Weihnacht sehr.‘“
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1 Kommentar
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 05.01.2015 | 09:52  
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