RE-Kommunikation gegen ENT-Sozialisierung, Vereinsamung und „Monaden-Dasein“

Anzeige
Leben per Leitung

Wiederentdeckung von Gemeinschaftsschätzen

Viele Menschen vereinsamen immer mehr und viele von denen flüchten immer stärker in virtuelle Welten des Internets.

3sat hat zusammen mit dem Hirnforscher Gerald Hüther, der dazu ein Buch geschrieben hat, dieses Problem aufgegriffen.

Dieses Video soll ermuntern, sich dem heutigen Teufelskreis zu entziehen und als Bürger selbst aktiv zu werden, weil von den Kommunen, von der Politik, von den Verbänden und Parteien keine Lösung zu erwarten ist. Denn diese haben die bedrohliche Situation ja zugelassen und zu wenig dagegen getan. Die berechtigten „Interessen“ von Bürgern und das erkennbare Interesse von Politikern driften immer gefährlicher auseinander.


(http://www.youtube.com/watch?v=iZbFiU7-GsE - Laufzeit 18:19 - Am besten bei YouTube in HD betrachten.)
_______________________________________________________
Bei den Kommentaren bitte AUCH darauf achten, inwieweit sie zu einer positiven Veränderung in der realen Welt beitragen können oder sollen. Welche Schritte (evtl. über den Lokalkompass) sollte man ins Auge fassen und gehen? Was mag der Lokalkompass selbst dazu beitragen (Layout; Stichwort „Überregionales“, „Großstadt Ruhrgebiet“)?
0
24 Kommentare
122.857
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 05.04.2013 | 12:35  
46.568
Imke Schüring aus Wesel | 05.04.2013 | 13:01  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 05.04.2013 | 13:31  
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“
Brockhaus:
„Das Sprichwort besagt »was man in der Jugend nicht lernt, lernt man als Erwachsener erst recht nicht«: Bringt dem Kleinen bei, dass er auch einmal mit anderen teilen muss, sonst wird er es im späteren Leben sehr schwer haben -- was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“

34.156
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 05.04.2013 | 16:11  
122.857
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 05.04.2013 | 23:41  
122.857
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 05.04.2013 | 23:42  
122.857
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 06.04.2013 | 17:51  
122.857
Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 06.04.2013 | 17:56  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 06.04.2013 | 22:08  
34.156
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 06.04.2013 | 22:11  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 06.04.2013 | 22:59  
34.156
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 06.04.2013 | 23:00  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 06.04.2013 | 23:48  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 07.04.2013 | 04:24  
6.667
Beatrix Gutmann aus Essen-Süd | 07.04.2013 | 10:59  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 07.04.2013 | 14:47  
Nun ja, dann ist eben alls das hier „Sozialromantik“, Hüthers Buch ist ein „sozialromantischer Schmarrn“, Hirnforschung mit ihren Erkenntnisdestillaten ist „l'art pour l'art“ und der 3sat-Beitrag samt Einspieler und Gespräch ist „sozialromantische Sendezeitverschwendung“.
Mein eigener Beitrag ist dann auch nur „sozialromantische Spinnerei“.

Sie führen Ist-Zustände (gewisse Zwänge) als Hinderungsgründe an, im sozialen Zusammenleben Veränderungen und Verbesserungen herbei zu führen. Das beweist nur, wie viel mehr in unserer Gesellschaft kaputt ist. Im Grunde sind allzu viele Menschen zu reinen Profit-Performance-Tools degradiert worden, die von den Nutzern zur Instandhaltung nicht einmal ausreichend „gewartet“ werden, so dass der „Staat“ das Nötige drauflegen muss, damit die „Human Resources“ nicht unbrauchbar werden.



Sehen wir davon einmal ab, gibt es gegenwärtig genug Nischen, in denen man „sozialromantisch“ Keime einbringen kann, damit sich „Kulturen“ ausbreiten, die dann vielleicht zu wuchern beginnen. Ohne „Starterkulturen“ gibt es keine Beispiele, keine Referenzen, mit denen man auch anderwärts animieren kann.

Also läge es nahe, nach schon existierenden Beispielen zu fahnden, weshalb ich schon Kontakt mit dem Buchautor Gerald Hüther gesucht habe, damit er mir seine von ihm behaupteten Beispiele benennt. Die möchte ich gern filmisch dokumentieren. Und ich möchte die betreffenden Akteure befragen, wie sie vorgegangen sind. Auch gibt es bereits ein Netzwerk, über das ich mich weiter kundig machen kann.

Wesentlich ist ja, dass Ihre Einwände, Herr Schmidt, durch die nachweisliche Praxis an etlichen Orten mit diversen Projekten bereits widerlegt sind. Wesentlich ist auch, dass man sich hier auf irgendwelche „Behörden“ oder altbackene Institutionen (die ja Mitverursacher sind) nicht verlassen kann und darf; dass man „von unten“, von den Betroffenen her, neue „intelligente Strukturen“ aufbauen muss.

Weil Sie Beispiele so lieben, Herr Schmidt:
Nicht weit von hier konnte eine alleinerziehende Mutter trotz aller gescheiterten Bemühungen, ihr Kleinstkind ganztägig unterzubringen, nur einen Halbtagsjob ausüben und musste Aufstockung in Anspruch nehmen, um notdürftig über die Runden zu kommen, obgleich ihr Chef sie dringend in Vollzeit haben wollte.
Es sprang eine mir nahestehenden Person ein, zunächst vorübergehend tagsüber das „süße kleine Ding“ absolut „fachmännisch“ (war Kinderkrankenschwester) zu hüten und zu versorgen, während ich einen Autohändler überreden konnte, ohne Anzahlung und mit erst später einsetzender Ratenzahlung einen alten, doch absolut intakten Kleinwagen herzugeben.
Mittlerweile kümmert sich eine andere Frau samt ihrem Mann (beide Rentner) tagsüber um das Kind, läuft der Job in Vollzeit wie geschmiert, stimmt das Einkommen und hat die bis dahin verzweifelte Frau wieder richtig Spaß am Leben.

Wo man auf Hilfe, auf Veränderungen, auf Verbesserungen oder gar Erlösung nur wartet, ohne selbst aktiv zu werden, begraben Profitgier und Bürokratie alles unter sich, findet „kommunale Intelligenz“ keinen Nährboden, werden Menschen nur ausgebeutet oder mehr oder weniger wie eine „überflüssige Biomasse Mensch“ unter staatlicher Kontrolle nur notdürftig kompostiert.
Was jemand glaubt, ist unwichtiger als das, was er tut.

34.156
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 07.04.2013 | 15:17  
46.568
Imke Schüring aus Wesel | 07.04.2013 | 16:34  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 07.04.2013 | 23:13  
@ Imke,

ich habe so viel an Diffamierung von möglichen Aktionen und möglichen Beteiligten noch nicht erlebt.
Das ist kein Zynismus mehr.
Da wird gepflegtes Speisen oder Tafeln zu „notgedrungener Unterwerfung unter Zuführungen von Nährsubstanzen zur Vermeidung von sonst drohenden physiologisch bedingten Mangelerscheinungen mit der Folge erheblicher Beeinträchtigungen von Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden".
Zitat:
„Natürlich wäre es schön, wenn der gelangweilte und von karitativer Hingabe getriebene Rentner täglich einen Zebrastreifen besetzen und gebrechlichen Senioren über die Straße helfen würde oder Teil eines inner-Cirkels werden würde, der sich regelmäßig des samstags an Sammelaktionen herrenloser Hinterlassenschaften auf Hundehalters Pilgertouren beteiligte oder Uferböschungen denaturierter Gewässer von Zivilisationsmüll befreien würde.“
Stil- und respektlos.

34.156
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 07.04.2013 | 23:24  
46.568
Imke Schüring aus Wesel | 07.04.2013 | 23:57  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 08.04.2013 | 13:20  
6.667
Beatrix Gutmann aus Essen-Süd | 08.04.2013 | 21:50  
1.629
Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 08.04.2013 | 22:29  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.