Triumphzug des SVA

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Im Nachbarschaftsderby gegen die Sportfreunde Niederwenigern dominierte der SV Burgaltendorf klar. Hier stoppen Maurice Gräler (l.) und Kreshnik Vladi einen Konter.
 
Ausgelassen feierten die Spieler des SV Burgaltendorf den Titelgewinn.
Essen: Sportplatz an der Windmühle |

Das Finale der 23. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft geriet zum Nachbarschaftsduell. Mit 7:2 triumphierte Bezirksliga-Spitzenreiter SV Burgaltendorf über den den Landesligisten Sportfreunde Niederwenigern, der den Wettbewerb 2015 gewonnen hatte, und sicherte sich den Pokal nebst 3000 Euro Prämie.

Dabei hing die Finalteilnahme des Stadtmeisters am seidenen Faden. Die Truppe des Trainergespanns Kremer/Nendza war zwar mit zwei Siegen (4:1 über Altenessen 18 und 3:1 über Katernberg 19) sowie einem 1:1 gegen den späteren Finalgegner Niederwenigern ungeschlagen als Zweiter der Endrundengruppe 3 in die Finalrunde eingezogen, hatte dort allerdings ihre Auftaktpartie gegen den Landesligisten TuS Essen-West 81 mit 2:4 verloren. Durch einen 4:2-Erfolg über den Klassengefährten Winfried Kray erhielten sich die Burgaltendorfer ihre Minimalchance. Allerdings musste gegen den Oberligisten ETB, der seine beiden Spiele mit 1:0 bzw. 3:1 gewonnen hatte, ein Sieg mit zwei Toren Differenz her.
Das Gruppenfinale geriet zum vorweggenommenen Endspiel, war am Spannung kaum zu überbieten. Der Favorit vom Uhlenkrug ging in Führung, der SVA drehte mit zwei Treffern den Spieß um, doch der ETB konterte zum 2:2. Als Burgaltendorf mit 4:2 führte, war das Finale greifbar nahe, beim 4:3 waren wieder die Schwarz-Weißen im Endspiel. Das 5:3 bedeutete die Entscheidung zugunsten des SV, während der ETB noch hinter die punktgleichen 81er auf Rang drei rutschte.
Dagegen hatten die Sportfreunde Niederwenigern einen eher stressfreien Sonntagnachmittag. Nach einem 6:2-Auftaktsieg über die SV Schonnebeck und einem 1:1 gegen den SC Frintrop war nach dem 5:3 über den Klassengefährten ESC Rellinghausen die Finalteilnahme so gut wie gesichert. Lediglich ein Sieg der Frintroper mit sechs Toren Unterschied im letzten Gruppenspiel gegen Schonnebeck hätte das Tabellenbild noch verändern können.

"Turniersieg verdient"

Im Finale galt Niederwenigern eigentlich als der Favorit, hatte gegen furios aufspielende Burgaltendorfer allerdings nicht den Hauch einer Chance. "Wenn man den ETB und Niederwenigern schlägt, hat man den Turniersieg verdient", strahlte SVA-Teammanager Jörg Oswald.
Für die drei anderen Teams von der Ruhrhalbinsel blieb die Finalrunde hingegen unerreichbar. Dabei hatte A-Kreisligist SG Kupferdreh-Byfang in den Zwischenrunde mit einem 5:1-Erfolg über den Oberligisten FC Kray und als ungeschlagener Gruppensieger noch für Furore gesorgt. In der Endrunde kassierte die Truppe von Hinsbecker Berg dann allerdings drei Niederlagen gegen den Klassengefährten Heisinger SV (1:3), TuS Essen-West 81 (2:7) sowie SV Schonnebeck (2:3) und schied aus.
Die Heisinger wiederum konnten aus ihrem Auftaktsieg kein Kapital schlagen. Nach der 2:3-Niederlage gegen Schonnebeck hätten sie ihr letztes Gruppenspiel gewinnen müssen, um Platz zwei zu sichern. Das 1:1 gegen die punktgleichen 81er war jedoch zuwenig, aufgrund des schlechteren Torverhältnisses schied der HSV aus.
Chancenlos war Blau-Gelb Überruhr in der Gruppe 4. Beim 2:3 zum Auftakt gegen den SC Frintrop war es noch knapp, gegen die anderen beiden Bezirksligisten Winfried Kray (2:6) und Adler Union Frintrop (2:5) unterlag der Kreisliga-A-Spitzenreiter deutlich.
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