Hoch zu Ross durch Freisenbruch: Ober-Gänsereiter Wilhelm Hagmeyer über den beliebten Karnevals-Umzug

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Essen: Freisenbruch | „Leider kann ich ja selber nicht mehr auf ein Pferd steigen - mein Rücken!“, erklärt Wilhelm Hagmeyer und man sieht ihm die Enttäuschung darüber an. Umso mehr freut es den ersten Vorsitzenden des Gänsereiter-Clubs Freisenbruch natürlich, dass wieder sechs Reiter seines Vereins bei dem Umzug über die Bochumer Landstraße dabei sein werden - ganz im Sinne der über 90-jährigen Tradition. „Die Pferde bekommen wir wieder vom Reitstatt Lugge gestellt. Die Tiere müssen für einen Karnevals-Umzug ganz besonders entspannt und trainiert sein - und mit Lugge haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Unsere Reiter trainieren einige Male im Vorfeld dort- meist sechs Wochen vorher, damit sich Ross und Reiter auch einander gewöhnen. Während des Umzuges werden die Tiere von Mitarbeitern des Reitstalles geführt - sicher ist sicher! Da möchten wir kein Risiko eingehen!“
Finanziell sei der Umzug auch in diesem Jahr erneut ein „teures Vergnügen. „Wir gehen von Kosten zwischen 14.000 und 16.000 Euro aus - ein großer Teil fließt in die Erfüllung verschiedenster Sicherheitsauflagen. Das ist ein stolzes Sümmchen für uns als Verein, bedenkt man, dass dem gegenüber Mitgliederbeiträge von etwas unter 5.000 Euro stehen. Aber wir sind ja mittlerweile im Stadtteil sehr aktiv, bringen eine stattliche Vereinszeitung heraus und waren außerdem mit einem Reibekuchen-Stand beim Weihnachtsmarkt in Freisenbruch dabei. Ohne die Unterstützung von Seiten der Stadt wäre es allerdings in diesem Jahr schwierig geworden“, gibt Hagmeyer unumwunden zu. „Es wird eben immer schwieriger - aber wenn man am Karnevalssonntag dann die vielen Besucher sieht und wie viel Spaß alle haben, dann wissen wir: alles richtig gemacht!“
Bleibt uns nur zu wünschen, dass der Wettergott in diesem Jahr ein Herz für Gänsereiter hat und natürlich ein fröhliches „Gut Ritt“!
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