RWE Deutschland spendet 280 LED-Laternen für den Grugapark

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Dr. Arndt Neuhaus, Simone Raskob und Prof. Dr. Oliver Scheytt freuen sich über neue Laternen für die Gruga. (Foto: Debus-Gohl)
Insgesamt 280 „Oberlicht-Laternen zur Mastaufsatzmontage“ werden ab ­Januar 2014 bis Ostern in der Gruga installiert und es kostet den Park keinen Cent. Sponsor RWE Deutschland macht‘s möglich. Für den Grugapark bedeutet die neue Technik zudem eine jährliche Stromersparnis von circa 15.000 Euro und das Prestige, die modernste LED-Beleuchtung einer großen Parkanlage in Deutschland zu besitzen.

„Das ist eine Förderung in einer Weise, wie sie bisher noch nicht vorgekommen ist“, freut sich Prof. Dr. Oliver Scheytt in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvereins Grugapark. Nach der Installation der modernen Laternen, die die Leuchten aus den frühen 80er Jahren ersetzen werden, kann nicht nur eine Menge Strom gespart, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, erklärt Simone Raskob, erste Betriebleiterin des Gruga­parks Essen und Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen.
„So können große Mengen an CO2 Emissionen vermieden werden. Hier unterstützt RWE gleichzeitig die Stadt Essen bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzziele auf dem Weg zur Grünen Hauptstadt Europas, um deren Titel wir uns für 2016 bewerben.“
Mit der Installation der Laternen für eine sechsstellige Summe, wie Raskob mitteilt, wird zunächst auf Höhe der Orangerie begonnen. Demnächst soll in der Mustergartenanlage auch eine Teststrecke für Laternen mit neuester LED-Technik eingerichtet werden.
Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender von RWE Deutschland betont, dass sich das Unternehmen - seit nunmehr über 100 Jahren am Ort - mit der Stadt verbunden fühlt. „Das Thema Strom lässt sich schlecht darstellen, in Form von Laternen und Licht ist das aber sehr gut möglich!“

Stiftungsverein hat gut Fahrt aufgenommen

Oliver Scheytt ist zufrieden, bereits nach einem Jahr Arbeit des Stiftungsvereins Grugapark eine so große Spende vorweisen zu können. „Der Stiftungsverein hat gut Fahrt aufgenommen“, freut er sich.
Durch den Leuchtkörper­ausstausch steigt auch die Sicherheit im Park. Die Joggerstrecke ist so künftig besser beleuchtet. Zudem hebt Raskob hervor, dass die hohe Strom­ersparnis als Beitrag zur Haushaltskonsolidierung im Wirtschaftsplan von Grün und Gruga von Bedeutung ist.
Auf der Grugaparkkonferenz wurde ferner vom Stiftungsverein eine Prioritätenliste festgelegt, auf welcher der fernöstliche Garten und ein Mehrgenerationenspielplatz für den Park ganz oben stehen. Planungen für den Spielplatz sollen in den nächsten Monaten bereits fertig sein, so Parkleiter Thomas Hanster. Das Siegermodell aus dem Gestaltungswettbewerb für den fernöstlichen Garten soll umgesetzt werden, sobald genug Geld dafür vorhanden ist.
Das allgemeine Parkentwicklungskonzept für die Gruga, das vor einem Jahr beschlossen wurde, ist bis ins Jahr 2020 festgezurrt.
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Renate Sültz aus Lünen | 21.11.2013 | 19:41  
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