CDU-Holsterhausen fordert schnelle Erweiterung der Cranachschule

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CDU fordert Vierzügigkeit sowie bauliche Erweiterung und unterstützt den Wunsch der Schule nach Einrichtung eines bilingualen Zweiges


Die CDU-Holsterhausen fordert, die Planung zur Erweiterung der Cranachschule rasch in Angriff zu nehmen, um den Bedarf an Schulplätzen in Holsterhausen zu decken. Eine Erhöhung der Zügigkeit auf vier Klassen pro Jahrgang statt aktuell drei ist hierbei aus Sicht der CDU notwendig. „Für Holsterhausen werden steigende Kinderzahlen prognostiziert. Dieser Trend schlägt sich bereits in den aktuellen Anmeldezahlen nieder. Im Stadtteil werden dringend mehr Schulplätze benötigt“, führt der Vorsitzende der CDU-Holsterhausen, Ratsherr Dr. Andreas Kalipke, aus, der zugleich schulpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Rat der Stadt ist. An diesem Mittwoch werden dort die Ausbauplanungen für die ersten vier Standorte in den Stadtteilen Rüttenscheid, Kupferdreh und Frintrop beschlossen. Weitere Standorte werden folgen müssen, denn die Kinderzahlen im gesamten Stadtgebiet steigen. Dass eine Erweiterung der Rüttenscheider Sternschule in der Brigittastraße den Druck auf die Holsterhauser Grundschulen mindern könne, wie es der im November beschlossene Schulentwicklungsplan beschreibt, will Kalipke nicht völlig ausschließen, hält dies aber für einen Tropfen auf den heißen Stein. „Wir haben im Schulausschuss die Verwaltung beauftragt, in Kürze eine Liste der Stadtteile mit besonders hohem Handlungsdruck vorzulegen. Hier sind verwaltungsintern in den vergangenen Wochen noch Detailanalysen vorgenommen worden, um ein möglichst genaues Bild der Bedarfe zu erhalten. Diese aktualisierten Zahlen liegen nun seit Montag vor und bescheinigen dem Stadtteil Holsterhausen einen erheblichen Anstieg der Schülerzahlen.“
Um vier zusätzliche Klassen aufzunehmen ist eine bauliche Erweiterung der Cranachschule unumgänglich. Andreas Kalipke: „Eine mögliche Lösung wäre es, die alten Pavillons durch ein neues, doppelstöckiges Gebäude zu ersetzen. Wichtig ist uns: Es dürfen nicht lediglich nur vier weitere Klassenräume geschaffen werden, sondern es sind auch zusätzliche Räume für den Offenen Ganztag, aber auch für die Individuelle Förderung und für den Differenzierungsunterricht von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache zu berücksichtigen.“
Den Wunsch der Cranachschule nach Einrichtung eines bilingualen deutsch-spanischen Zuges betrachtet die CDU-Holsterhausen mit Sympathie. Dazu der Vorsitzende Andreas Kalipke:„Wenn Bilingualität eine integrierende Funktion erhält und eine Ergänzung zur deutschen Sprache darstellt, wie in diesem Falle mit der Weltsprache Spanisch, ist sie eine Bereicherung. Das große Engagement der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Eltern der Schule ist beeindruckend. Schon jetzt besitzt ja das Spanische einen großen Stellenwert an der Cranachschule. Für die Ausweitung der Bilingualität auf alle Jahrgänge sind aber definitiv zusätzliche Lehrkräfte notwendig. Die Nähe zur bilingualen KiTa in der Barthel-Bruyn-Straße spricht ebenfalls für die Idee der Bilingualität. Ich kann mir dauerhaft einen bilingualen Zweig an der Cranachschule dann vorstellen, wenn gewährleistet ist, dass dies nicht durch die Aufnahme von Schülern aus anderen Stadtteilen zu einer Verringerung des Schulplatzangebotes für die in Holsterhausen lebenden Kinder führt. Die Frage der Bilingualität hängt auch mit der allgemeinen Schulentwicklungsplanung zusammen. Ich bin Oberbürgermeister Thomas Kufen sehr dankbar dafür, dass auf seine Initiative in Kürze alle Akteure – Schule, Stadt, Bezirksregierung – zusammenkommen, um zu diskutieren, ob und wie man die Bilingualität an der Cranachschule möglich machen kann. Ich hoffe sehr, dass dies gelingt.“
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