Cranachhöfe: Informationen fördern Akzeptanz in langen Bauphasen

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Die Offenlegung des Bauphasenplans und die Einrichtung eines Baustellenmanagements sind wichtige Voraussetzungen für einen reibungslosen Bauablaufs. Das ist die Überzeugung der Holsterhauser Sozialdemokraten.
Der SPD Ortsverein Holsterhausen setzt sich in Form eines einstimmig beschlossenen Antrags an den Rat und an die Bezirksvertretung dafür ein, dass die Allbau AG im Zuge der Bebauung des Geländes des ehemaligen Berufskollegs Holsterhausen der Öffentlichkeit einen Bauphasenplan vorlegt und ein Baustellenmanagement einrichtet.

Dazu der Vorsitzende Benno Justfelder: "In Holsterhausen gibt es zur Zeit zwei große Baustellen im Justizviertel und auf dem Gelände des Uni-Klinikums. Die Bebauung des Geländes des ehemaligen Berufskollegs wird dann die dritte Großbaustelle sein. An den beiden anderen Großbaustellen haben sich die Baustellenmanagements bewährt."

Die für Holsterhausen-Süd zuständige Ratsfrau Julia Jankovic setzte sich im Kommunalwahlkampf für die Veröffentlichung des Bauphasenplans und für die Einrichtung eines Baustellenmanagements im Justizviertel ein: „Der Neubau des Saaltraktes am Justizzentrum Essen läuft dank der Informationen des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) ruhig - auch die beiden Bomben, die zu Beginn der Baumaßnahme gefunden wurden, konnten dank des professionelles Einsatzes der zuständigen Kräfte reibungslos entschärft werden. Ein guter Informationsfluss fördert unserer Erfahrung nach die Akzeptanz bei langen Baumaßnahmen, wie auch schon beim Bau der Staatsanwaltschaft."

Die Bezirksvertreterin Karin Sidiropoulos gibt beim Bau der Cranachhöfe zu bedenken, dass "in unmittelbarer Nähe der Großbaustelle eine Grundschule, die Gesamtschule und eine Kindertagesstätte liegen. Für die Planungen und Durchführung des Schulalltags und Kitaalltags sind Vorabinformationen des Allbaus besonders wichtig. Auch die Anwohner haben ein Anrecht darauf zu erfahren, wann was gebaut wird, um sich darauf vorzubereiten."

Die Vertreter der Holsterhauser SPD gehen davon aus, dass sich die Allbau AG, wie schon der Vorstand Dirk Miklikowski auf der Bürgerversammlung am 6. Oktober äußerte, dem Ansinnen der SPD zum Wohle der Anwohner und der nahe gelegenen Institutionen anschließt.
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