15-Jährige Aylin war selbst die vermummte Person im Keller

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Was mancher schon vermutet hatte, hat sich bestätigt: Die über mehrere Tage vermisste Aylin aus Stadtwald war selbst die vermummte Person im Keller, die von ihrer Mutter und einem Nachbarn überrascht worden und dann geflüchtet war.

Das teilte die Polizei Essen jetzt mit. Nach der Rückkehr der 15-Jährigen Aylin am vergangenen Sonntagabend (24. Januar) sprach am Mittwoch, 27. Januar, ein Ermittler mit dem Mädchen.

Über Tage überwiegend in Köln aufgehalten


Unumwunden habe die Schülerin zugegeben, die bislang unbekannte Person im Keller des Hauses gewesen zu sein.
Wie berichtet, hatte ihre Mutter, die am Mittwoch, 20. Januar, nachmittags nach Hause kam, ihre Tochter dort vorzufinden erwartet. Im Keller waren der Hund, mit dem die Tochter spazierengegangen war, sowie eine vermummte Person, die bei ihrer Flucht einen zu Hilfe gerufenen Nachbarn mit einem Messer an der Hand verletzte.

"Psychische Ausnahmesituation"


Die 15-Jährige sagte laut Polizei aus, dass es durch eine unglückliche Abwehrbewegung zu der leichten Handverletzung des Nachbarn kam.
Nach ihrer Flucht sei sie mit der S-Bahn nach Köln gefahren. Sie habe sich überwiegend dort aufgehalten. Geschlafen habe sie lediglich stundenweise in verschiedenen Zügen.

Dem Polizisten gegenüber gab die Schülerin glaubhaft an, sich am Mittwochnachmittag, 20. Januar, in einer psychischen Ausnahmesituation befunden zu haben. Dies sei der Grund ihres Verschwindens gewesen. Es gibt keinerlei Hinweise auf einen Konflikt im Elternhaus.
Die 15-Jährige befindet sich weiter in ärztlicher Obhut.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 27.01.2016 | 21:12  
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