Schwerer Unfall nach Flucht vor Radarkontrolle - Flughafenkreuzung lange gesperrt

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In einem Mercedes flüchtete ein 77-jähriger Mann aus Simbabwe vor der Radarkontrolle der Polizei in Höhe "Road Stop" und verursachte an der Flughafenkreuzung einen schweren Unfall. (Foto: Polizei Essen)

Zu langen Staus kam es am Mittwochnachmittag, 17. Mai, auf der Meisenburgstraße in Schuir. Nach einem Unfall war diese teilweise gesperrt, Autofahrer mussten Umwege in Kauf nehmen. Auf der Flucht vor der Polizei hatte ein 77-jähriger Mann aus Simbabwe nach einer Geschwindigkeitskontrolle einen schweren Unfall verursacht.

Der Senior war in einem Mercedes-Geländewagen gegen 16 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit von Polizisten gemessen worden. Zunächst beachtete er die Haltezeichen und bremste an der Bushaltestelle vor dem "Road Stop" ab, beschleunigte jedoch plötzlich und raste durch den Gegenverkehr in Richtung Flughafen-Kreuzung davon.

Polizeiwagen und ein Polizeikrad nahmen mit Martinshorn und Blaulicht die Verfolgung auf. Nur wenige hundert Meter weiter, an der Kreuzung Meisenburgstraße/ Schuirweg/ Lilienthalstraße, endete die lebensgefährliche Flucht.
Durch die Rettungsgasse, die Verkehrsteilnehmer frühzeitig vor der Kreuzung bildeten, raste der flüchtige Mann. Aus noch ungeklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich zu einem Zusammenprall mit mindestens fünf Fahrzeugen. Dabei wurden zwei Fahrzeuginsassen schwer und drei Insassen leicht verletzt, darunter der Mercedesfahrer.

Weitere Zeugen und Geschädigte gesucht

Ein Großaufgebot an Rettungskräften versorgte sie. Polizeibeamte waren enige Sekunden nach dem Unfall vor Ort, kümmerten sich um Verletzte und regelten den Berufsverkehr.

Ein Sachverständiger unterstützt die Polizei bei der Rekonstruktion des Unfalles. Das ermittelnde Verkehrskommissariat 1 bittet Zeugen oder Geschädigte, sich unter Telefon 0201- 8290 zu melden.
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