Grüne kritisieren Vorgehen der Sozialverwaltung - Verlegung von Familien mit Kindern war unsensibel

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Christine Müller-Hechfellner, die sozialpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion mahnt mehr verbindliche Gespräche der Sozialverwaltung mit den Runden Tischen an.
Essen: Heidhausen | Als völlig unsensibel und unüberlegt bezeichnet die Grüne Ratsfraktion das Vorgehen der Sozialverwaltung vom Freitag, geflüchtete Familien und alleinreisende Frauen vom Volkswald in andere Unterkünfte zu verlegen.
Die Ankündigung fand Donnerstag Nachmittag sehr kurzfristig statt, der Runde Tisch Volkswald oder Werden hilft e.V. wurden erst gar nicht informiert.

"So geht man nicht mit Geflüchteten - aber auch nicht mit den Ehrenamtlichen um", kritisiert Christine Müller-Hechfellner, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion. "Wer es ernst meint mit der Integration, kann gerade entstandene Kontakte zur Bevölkerung nicht dadurch zunichte machen, dass Menschen nach vier Monaten in eine völlig neue Umgebung kommen, in der sie sich wieder neu einleben müssen."
Auch die vielfältigen Angebote für Frauen und Kinder, die der Runde Tisch organisiert hat, sind nun hinfällig.
Die Grüne Ratsfraktion kann den Ärger und Frust bei den Ehrenamtlichen sehr gut nachvollziehen und bittet alle ehrenamtlich Tätigen, jetzt nicht aufzuhören, sondern unter den neuen Bedingungen weiterzumachen. "Wir schätzen Ihre Arbeit und Ihr Engagement sehr und erwarten, dass die Verwaltung in Zukunft auf Augenhöhe mit den Runden Tischen agiert."
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