Mehr Fahrradstraßen für den Stadtbezirk V - grüner Antrag für die Bezirksvertretung

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Die Bäuminghausstrasse in Altenessen - eine der bisher noch viel zu wenigen Fahrradstrasse in Essener Norden
Essen: Altenessen | Um den Radverkehr im Stadtbezirk sicherer zu machen, beantragen die GRÜNEN im eine Prüfung zur Einrichtung weiterer Fahrradstraßen Stadtbezirk V.
Zur Novembersitzung der BV V hat Christiane Wandtke, grüne Bezirksvertreterin aus Altenessen, einen Prüfauftrag für mehr Fahrradstraßen im Bezirk V eingebracht.
Danach wird die Verwaltung gebeten, 13 Straßen daraufhin zu untersuchen, wie und ob die Voraussetzungen geschaffen werden können, sie künftig als Fahrradstraßen auszuweisen:
In Karnap die II. Schockenhecke und den Waldemey;
in Altenessen die Rahmdörne, Stapenhorststraße, Emma-Grasse-Weg, Böhmerheide, den Imkerweg, Grünstraße, Kolpingstraße, Wolbeckstraße, Bückmannshofstraße und den Schollbrauck:
in Vogelheim die Beckstädtstraße und den Stakenholt

Radverkehr sicherer und komfortabler machen

Schon die wenigen bisher ausgewiesen Fahrradstraßen im Stadtbezirk V sind eigentlich ein gutes, wie preiswertes Mittel, den Radverkehr sicherer und komfortabler zu machen. Leider beklagen sich Radfahrer zum Beispiel im Rahmen der Altenessenkonferenz, dass Autofahrer entweder die Regeln in Fahrradstraßen nicht kennen oder sie bewusst missachten. (Tempo 30, den Vorrang des Radverkehrs beachten) Mehr Fahrradstraßen können ebenso wie Aufklärung über die Regeln, die Akzeptanz fördern
Um mehr Menschen zu begeistern, öfter das Fahrrad zu nutzen, müssen bestehende Lücken im Radwegenetz geschlossen werden.
Da häufig eine eigenständige Radwegeführung nicht vorhanden ist oder größere Investitionen einfordern würde, müssen für kurzfristig wirkende Lösungen die Straßen selbst Radverkehrsfreundlich umgestaltet werden.

Vernetzung der Radwege verbessern

Die Liste der vorgeschlagenen Straßen bietet wo immer möglich, parallel zu den Hauptverkehrsachsen jeweils ruhigere Straßen für den Fahrradverkehr an. Verschiedene Teilstücke bereits gut ausgebauter Fahrradwege können so besser miteinander vernetzt  werden. Gerade in der direkten Umgebung von Schulen tragen solche Fahrradstraßen, in denen Radler*innen z.B. auch offiziell nebeneinander fahren dürfen, zur Verkehrsberuhigung bei. 
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