Interkulturelle Kinder

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Stimmungsvoll in die Weihnachtszeit: Alle Kinder gaben ihre einstudierten Weihnachtslieder als ein gemeinsamer Chor zum besten.
 
Ein Spassfaktor des Abends: Der Clown und seine bunten Luftballonfiguren.
Kinder überall auf der Welt feiern und lieben Weihnachten. Um dies zu würdigen und die Kleinen auf die sinnliche Zeit optimal einzustimmen, hat sich der Afrika Kultur und Wohlfahrt e.V. zum wiederholten Mal dazu entschieden, ihr schon über die Grenzen Essens hinaus bekanntes Weihnachtsfest zu veranstalten. Stattgefunden hat dies in St. Gertrud und viel Spass in Form von Spiel, Musik und Gesang war auch in diesem Jahr wieder garantiert.
„Zum vierten Mal nun schon veranstalten wir unser interkulturelles Weihnachtsfest“, erklärt der Veranstalter Kenneth Nasoe Najeme. „Das erste Jahr waren wir in einem Lokal in Altendorf, im nächsten Jahr hat es uns in das Marienheim gezogen. Das dritte und vierte Mal haben wir uns für die Räumlichkeiten von St. Gertrud entschieden.“
Und das war eine gute Wahl, denn diese boten den zahlreichen Kindern und Erwachsenen eine gute Fläche, um das geplante Programm ausgelassen mitmachen zu können.
Unterhalten wurden die Kinder von Anfang an von einem Clown, der nicht nur für den gewissen Heiterkeitsfaktor sorgte, sondern den Kleinen auch auf Wunsch tollte Luftballonfiguren bastelte. Die Renner des Abends waren unter anderem Tiere wie Hunde oder Katzen, Schwerter, Blumen und Pfeil und Bogen. Den Beginn machten dann die Kinder, indem sie sich alle auf die Bühne stellten, um gemeinsam einstudierte Weihnachtslieder zu singen und zu tanzen.
„Mit im Programm hatten wie in diesem Jahr auch wieder unser Mentoringprogramm“, so Najeme weiter. „Hierfür haben wir zwei Ärzte, einen Studenten und einen Ingenieur eingeladen, die den Kindern aufzeigen sollten, wie wichtig es ist in der Schule gut aufzupassen und zu lernen, dass sie später auch einmal gute Arbeit bekommen. Im letzten Jahr haben wir sogar einen Politiker dafür eingeladen, jedoch hat es in diesem Jahr aufgrund von Zeitdruck nicht geklappt.“
Danach gab es Geschenke. Ein Weihnachtsmann verteilte an alle Kinder ein kleines Präsent.
Wer nach so viel Aufregung Hunger hatte und auch schon zuvor etwas zu sich nehmen wollte, konnte sich an Kuchen und Bananenbrot, das auf den Tischen verteilt war, und an dem äußerst leckeren Buffet, voll mit afrikanischen Delikatessen, das vom Restaurant Mboa zubereitet wurde, bedienen: Von Hähnchentopf mit Kochbananen, über Kidneybohnen auf afrikanische Art, gebratenem Reis und süßen Nachspeisen blieben keine Wünsche übrig.
„Unser interkulturelles Weihnachtsfest liegt uns vor allem deshalb so am Herzen, weil es die verschiedenen Kulturen Afrikas wieder spiegelt“, meint der Veranstalter weiter. „Die Erwachsenen und auch die Kinder sind aus vielen verschiedenen Länder, wie Kamerun, Nigeria, Kenia, Uganda, Ruanda oder Guinea und dadurch haben die Kinder die Möglichkeit die unterschiedlichen Länder und anderen Kulturen kennen zu lernen. Zudem fördert es die Integration.“
Gut sichtbar wurde dieser Punkt auch in der Modenschau, die von den Kindern vorbereitet und aufgeführt wurde: Hierbei präsentierten sich Kinder bis zu 13 Jahren in ihrer typisch afrikanischen Kleidung, um sie den anderen Anwesenden ebenfalls nahe zu bringen.
Dass sich das Fest schon etabliert hat und längst über die Grenzen Essens hinaus bekannt ist, zeigte die Tatsache, dass auch Gäste aus Oberhausen und Dortmund dafür angereist waren, um die regionale Veranstaltung mit zu feiern.
Wer dieses Weihnachtsfest verpasst hat muss nicht traurig sein, denn auch im nächsten Jahr kann mit der Veranstaltung wieder zu rechnen sein. Statt findet sie immer am letzten Samstag vor den Schulferien zu Weihnachten. Und im Jahr 2016 wird sie sogar noch größer ausfallen, da das fünfjährige Jubiläum ansteht.
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