Romeo und Julia mal mit Akrobatik

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Jedes Stilmittel ist recht: Romeo and Juliet in der Inszenierung von Rasta Thomas und Adrienne Canterna. (Foto: Vogel / Veranstalter)

Die Choreografen Rasta Thomas und Adrienne Canterna möchten die Zuschauer für Tanz und Ballett begeistern - und zwar besonders jene, die sonst eher wenig mit diesem Genre anzufangen wissen.

Im Colosseum Theater gelingt diese Übung mit der aktuellen Inszenierung von „Romeo and Juliet“. Das Publikum kann sich begeistern für „A Classic Rock Ballet starring Bad Boys of Dance“.
Und da ist jedes Stilmittel recht: HipHop-, Akrobatik- oder Jazz-Dance-Elemente wechseln sich munter ab. Videoprojektionen, eine Musikauswahl zwischen Klassik und aktuellen Tracks sowie ein dramaturgisch zentrales Lichtdesign werden zu einem Unterhaltungspaket geschnürt, bei dem die einzelnen Tänzer und ihr Können vielleicht ein wenig in den Hintergrund treten. Gefeierte Hauptdarsteller? Fehlanzeige.
Die Handlung ist bekannt, es ist die romantischte Liebesgeschichte der Welt. Die Tragödie von William Shakespeare, durch die Musik von Sergei Prokofjew als Ballett bekannt geworden.
Wer im Kontrast die klassische Variante bevorzugt, kann diese in der neuen Spielzeit in einer gelungenen Interpretation von Ben van Cauwenbergh im Aalto-Musiktheater erleben.
Weniger ernsthaft, dafür mit reichlich Ironie und Slapstik gehen die Bad Boys of Dance ans Werk. Und präsentieren den jahrhundertealten Stoff in einer abendfüllende Show - und in ganz eigener kreativer Sprache.

Weitere Vorstellungen:
19. und 20. August: Colosseum Essen; 21. bis 23. August: Konzerthaus Dortmund
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