Benno wieder voll in Fahrt

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Auf die Würste, fertig, los: Feinschmecker kamen auch in diesem Jahr wieder auf ihre Kosten. (Foto: Michael Gohl)
 
Keine echte Kuh: Lotte durfte natürlich auf keinen Fall fehlen. (Foto: Michael Gohl)
So herrlich war das Wetter zwar nicht, aber auch ohne Sonnenschein und strahlend blauen Himmel verbrachten alle Besucher des Gemeindefestes in der Katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth einen vergnüglichen Sonntagnachmittag. Ein buntes musikalisches Bühnenprogramm, Spass und Spiel für die Kleinen und ausreichend Speis und Trank machten „Bennos Gemeindefest“ auch in diesem Jahr wieder zum vollen Erfolg.

Das Fest begann in Form eines Dämmerschoppens bereits am Samstagabend. Um etwa 19 Uhr erfolgte der Auftritt der Band „Vierzuviel“, die mittlerweile schon fester Bestandteil des Gemeindefestes ist und auf keinen Fall fehlen darf.
„Seit nunmehr 21 Jahren sind wir als Band auf dem Gemeindefest dabei und sorgen beim Dämmerschoppen für super Stimmung“, erklärt der Bandleader Raphael Wodarczak. „Seit unserer Jugend schon sind wir ein Teil der Gemeinde und sind dieser entsprungen. Wir spielen vor allem Coverstücke und sind in der Richtung Oldies, Punk und Rock 'n' Roll angesiedelt.“
Leider fiel am Samstag die Sängerin wegen Krankheit aus und die Hälfte der geplanten Stücke drohte ins Wasser zu fallen. „Glücklicherweise aber haben sich drei Mädchen der KJG, die im Anschluss zum Dämmerschoppen eine Beachparty veranstaltet hat, dazu bereit erklärt, spontan einzuspringen. Die Liedtexte haben wir ihnen dann ausgedruckt und dann ging es los. Selbst wenn wir das geplant hätten, hätten wir das nicht so gut hinbekommen.“
Ohne also vorher geübt zu haben, konnte die Setliste normal gespielt werden.
„Ich bin unglaublich begeistert und fasziniert von den jungen Talenten, die es in unserer Gemeinde gibt“, so auch der Pastor der Gemeinde, Enzio Grunert.
Den Startschuss dann am Sonntag bildete der Gottesdienst um 10:30 Uhr. Diesmal allerdings mit der Besonderheit, dass die Hl. Messe im Freien auf dem Festgelände stattfand. Der Altar stand auf der Bühne und für die Gemeindemitglieder wurden rundherum Sitzbänke aufgebaut. Im Anschluss an den Gottesdienst überbrachten die Kinder der Elisabethschule einen musikalischen Gruß und eröffneten damit die Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten, sowie das gesamte Speisen- und Getränkeangebot.
„Wir haben uns sehr bemüht, einen kindgerechten Gottesdienst zu gestalten. Dieser lief unter dem Motto Alles unter einem Dach – kunterbunt geht’s rund. Bezogen ist das natürlich auf die Misere der Flüchtlinge, womit wir zeigen wollen, dass uns alle Nationalitäten herzlich willkommen sind. Um diese Botschaft nochmals zu verdeutlichen, haben die Kinder ein großes Schwenktuch hervor geholt und mit ihm ein paar Sachen vorgeführt“, so Grunert weiter.
Veranstaltet wurde das Gemeindefest wieder in und rund um die Dollendorfstraße. Hier waren zahlreiche Spiele wie „Fädenziehen“, „Schokokussschießen“, „Dosenwerfen“, „Scheibenkleister“ und „Ringewerfen“ aufgebaut. Natürlich war auch die Kuh Lotte melken wieder ein gerne gesehener Programmpunkt. Auch die Kita St. Elisabeth war voll und ganz dabei: Der Kasperle hatte für den Tag sein kommen angekündigt und die drei Vorstellungen waren sehr gut besucht. Auch vor der Kita waren Spiele aufgebaut. „Die Kinder können bei uns Torwartschießen, sich schminken lassen, malen oder am Glücksrad drehen. Dafür bekommen sie dann auf ihrer Stempelkarte einen Stempel und für die Stempel dann tolle Preise“, erklärt die Erzieherin Eva Skorka.
Aber auch für die Erwachsenen war einiges geboten. Ein buntes Bühnenprogramm zum Beispiel, ein Bücherflomarkt oder die fair gehandelten Produkte des Eine-Welt-Standes.
Für das leibliche Wohl war natürlich auch wieder ausreichend gesorgt: Currywurst mit Pommes, ein Waffel- und Krapfenstand, sowie Fisch- und Mettbrötchen ließen die Gäste nicht verhungern. Für die ganz Süßen unter den Gästen war im Pfarrzentrum ein spektakuläres Kuchenbuffet aufgebaut. Zudem gab es ein großes Getränkeangebot, samt Bier- und Weinstand.
Und wer sich nun fragt, wo denn Benno geblieben ist, der kann beruhigt sein: Auch in diesem Jahr war der Bär wieder mit von der Partie, was die kommenden Jahre vermutlich auch noch so sein dürfte.
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