Die Europaschule

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Samuel (10) und Louis (10) (v.li.) machen vor, was man mit Säuren und Laugen so alles machen kann.
 
Mit diesen Brillen war auf einem geraden Strich laufen nicht mehr ganz so einfach. Esma (11) und Zilan (10) blieben deshaln lieber stehen.
Bertha-Krupp-Realschule lud zum Tag der offenen Tür



Egal, ob bilingualer Zweig, technisch begabt oder naturwissenschaftlich interessiert. Nach der vierten Klasse muss sich für eine neue Schule entschieden werden und die Bertha-Krupp-Realschule in Frohnhausen lud hierfür zu einem Tag der offenen Tür.

Zwischen 9-12 Uhr bestand für alle interessierten Kinder und ihre Eltern die Möglichkeit sich über die Schulform der Realschule, ihre Lernziele und Abschlüsse sowie die späteren Berufschancen zu informieren. Zudem stellte die Bertha-Krupp-Realschule ihr Schulprogramm vor und gab Auskunft über den bilingualen Zweig, der Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Fächern (Geschichte, Politik, Erdkunde) Unterricht in englischer Sprache bietet.
Und weil die Kinder einen Einblick in den Schulalltag bekommen sollen, haben sich das Lehrerkollegium ebenso wie einige Schüler der Realschule Gedanken über interessante Mini-Unterrichtseinheiten gemacht, bei dem Mitmachen das oberste Credo war. Bezogen auf den Sprachunterricht gab es in einem Klassenzimmer eine Einführung in die spanische Sprache und Kultur, in dem Klassenzimmer daneben grüßte England.

In Chemie kommt ein Geist aus der Flasche

„Am Tag der offenen Tür wollen wir allen Interessenten einen Einblick in verschiedene Fächer und die Schule im Allgemeinen geben“, erklärt der Schulleiter Guido Martin. „Sehr hilfreich sind in diesem Zusammenhang die kleinen Workshops in Chemie, Biologie oder Technik, bei denen man schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das zukünftige Unterrichtsfeld bekommt. Herausstellen wollen wir in diesem Zusammenhang auch, dass wir eine Europaschule mit Zertifikat und vorgegebenen Qualitätsstandarts sind. Das bedeutet, dass wir in engem Kontakt mit ausländischen Schulen stehen, dass Schüleraustausche oder ein Betriebspraktikum im Ausland möglich sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier deswegen auf der Sprache Englisch.“
Neben den Sprachangeboten ließen es die Kinder aber auch zischen, rauchen und brodeln. Unter dem Motto „Chemische Zaubertricks“ und der Leitung der Chemielehrerin Anne Ullenboon experimentierte man mit Backpulver, stellte Gold her, machte „Geheimtinte“ mit Hilfe von Hitze wieder sichtbar und erhielt anhand von verschiedenen Farben eine kleine Einführung in die Welt der Säuren und Laugen. „Wir wollen Spass mit kleinen einfachen Experimenten erzeugen“, so Ullenboon. „Da können die Kinder sofort mitmachen und sehen, dass Chemie nicht langweilig ist.“

Betrunken im Biologieunterricht

Auch beim Mikroskopieren entdeckten die Kids eine ganz neue Welt: Kleine Dinge mal ganz groß. Weiter konnte man sich eine Art Taucherbrille aufsetzen, bei der man sich bewegte, als hätte man schon richtig viel gebechert. Staunen riefen auch lebende Mehlwürmer hervor, die sich verpuppten oder den Prozess schon hinter sich gebracht hatten.
Im Technikraum konnte man sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Dort durfte man unter Aufsicht kleine Weihnachtsbäume, Eisbären oder Sterne aus Holz mit einer Stichsäge ausschneiden. Eher kryptisch ging es beim Workshop Geschichte erleben mit Lisa Garvert-Bolz und Markus Thierbach zu, die zu einer Reise in die vergangene Welt der alten Ägypter einluden. Anhand von Schablonen durften die Kinder ihren Vornamen aus Hieroglyphen schreiben. Ganz standesgemäß auf Papyrus versteht sich.
Wer dann doch eine kleine Stärkung zwischendurch brauchte, war eingeladen in die Aula zu gehen. Dort sorgten die Schülerinnen und Schüler vom Café-Bertha für das leibliche Wohl der Gäste.
Musikalische Einlagen kamen von der Schülerband.
Auch in der Aula fand das breit gefächerte Informationsangebot statt. Internationale Vernetzungen, Lern- und Förderkonzepte, sportliche Aktivitäten und soziales Engagement wurden vorgestellt und Schüler-Eltern gaben Auskunft über den Förderverein und die Schulpflegschaft.
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