Preise für Wohnungen und Häuser steigen

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Die Grundstücksbörse Ruhr e. V. stellte ihren aktuellen Marktbericht vor. (v.l.: Andreas Völker, Marc Wierig, Corinna Spiess, Heinz-Jürgen Hacks, Rainer Post, Carsten Frick). (Foto: IHK)
Aktueller Marktbericht der Grundstücksbörse Ruhr e.V.

Der Essener Immobilienmarkt wird immer interessanter. Nicht nur für Kapitalanleger, auch für Eigennutzer wird Essen zunehmend attraktiver, besonders im Essener Süden. Dies führt bei Eigentumswohnungen, Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser in 2015 zum Teil zu stark angestiegenen Preisen.

Im Durchschnitt stiegen die Preise für Eigentumswohnungen von Anfang letzten Jahres bis heute um 5 %. Ein besonderer Anstieg ist im Stadtteil Bredeney zu verzeichnen. Hier stieg der Quadratmeterpreis vom 1. Quartal 2015 von 2.287 Euro pro m² innerhalb eines Jahres auf 2.435 Euro/m². Im Neubaubereich, in dem die Grundstücksbörse ein verstärktes Angebot in 2017 erwartet, wird großen Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Eigentumswohnungen mit dem aktuellen Energiestandard nach der EnEV 2016 werden hier zwischen 3.000 Euro bis 3.950 Euro pro Quadratmeter angeboten.

Auch im Bereich der Einfamilienhäuser ist die große Nachfrage ungebrochen. Dies führt zu Preissteigerungen von teilweise 10-20 %, gerade in gefragten Lagen. Im gesamten Stadtgebiet gibt es einen Anstieg von 4,2 %, was sich durch die Unterschiede in der Nachfrage zwischen den Stadtteilen in Nord und Süd ergibt.

Die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern bei Kapitalanlegern war noch nie so groß wie heute. Besonders der Essener Stadtteil Rüttenscheid liegt hoch im Kurs. Es werden Verkaufspreise bis zum 20-fachen der Jahresrohmiete aufgerufen. Durchschnittlich liegt der Wert beim 12- und 14-fachen der Nettokaltmiete.

Eine Reihe von Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen konnte angesiedelt oder umgesiedelt werden. Hierdurch konnten Arbeitsplätze erhalten oder sogar neu geschaffen werden, sorgte durch die hohe Nachfrage aber auch für einen leichten Anstieg bei den Preisen für Gewerbehallen.

Bei den Ladenlokalen sind vor allem große Ladenlokale interessant, wie die Eröffnungen von „Reserved“ in der absoluten Top-Lage an der Kettwiger Straße auf 2.000 m² und vom Schuhkonzept CCC in der Rathausgalerie zeigen. Kleinere Ladenlokale um die 50 m² sind weiterhin nicht sehr gefragt. Die Spitzenmieten bewegen sich auf Vorjahresniveau und setzen in der Regel Sanierungs- und Umbaumaßnahmen voraus.

Gute Nachfrage sorgt bei den Büroflächen für überwiegend stabile Preise. Im abgelaufenen Jahr wurden Mieten zwischen 5,00 € und 12,00 € pro m² erzielt.

Insgesamt waren die Börsenmakler im Jahre 2015 mit den Betriebsergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres sehr zufrieden.
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