Ohren- und Gaumenschmaus

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Was für eine Farbe hat der Wein? Während Janine Bauer und Peter Neuhaus (re.) die Flasche beschwören wollen, scheinen Franz Lenze (2.v.li.) und Ulf Nilson sich ihrer Sache sicher zu sein: es ist nicht Rosé.
  Fröndenberg/Ruhr: Graf Adolf Straße | Die zweite Fröndenberger Weinlese - In der Kulturschmiede

Schon nach der ersten Ausgabe hat sich gezeigt, dass hier ein Erfolgsformat schlummert. Deshalb folgt nun die zweite Fröndenberger Weinlese. Wieder in der Kulturschmiede, aber diesmal mit etwas anderem Personal. Und an zwei Tagen. Am Freitag, 11. November, und Samstag, 12. November, wird das Ruhrtal zum Mittelpunkt des Trinken und Genießen.
Zuständig für das kulinarische Unterhaltungsprogramm werden Janine Bauer und Peter Neuhaus sein. Aber dann kommen die Newcomer. Franz Lenze, ein Koch aus Leidenschaft, und Ulf Nilson, ein Sommelier, für den Wein eine reine Lehre ist, sorgen fürs Genießen.
„Wir haben, bevor wir uns über die Ruhr trauten, bereits im Mendener Scaramouche ein paar Probeläufe gemacht“, schaut einer der Protagonisten, Peter Neuhaus, in die Vergangenheit. „Aber hier in diesem tollen Kultur-Wohnzimmer ist die Atmosphäre doch etwas ganz anders, viel spezieller.“ „Als Dank für die Gastfreundschaft bringen wir den Genuss nach Fröndenberg“, ergänzt Janine Bauer, im „Zivilleben“ leidenschaftliche Weintrinkerin.
Das Programm gibt sich geheimnisvoll. „Drei Farben: Wein“, so sind die Abende überschrieben. Drei Farben? Klar, Rot und Weiß. „Kein Pink“, wirft die Schauspielerin ein „Also, ich meine, kein Rosa.“ Die dritte Farbe ist noch ein Geheimnis. Die Aufklärung soll schließlich erst im November erfolgen.
Geschichten und Lieder, Neues und Zeitloses aus dem Bereich der Liebe und dem Laster, aus Glanz und Gloria, daraus sind die lyrischen Zeilen gestrickt, die den Gästen den Weg zur Gaumenfreude weisen. Peter Neuhaus umreißt mal kurz das weite Feld der Prosa: „Da können Texte von Tucholsky dabei sein, von Fritz Eckenga, von Wiglaf Droste.“ Mal wird gelesen, mal gesungen, immer spielt er sich mit Janine Bauer wie beim Ping-Pong die Bälle zu.
„Mal ehrlich“, führt der Mendener aus. „Auch wenn es kaum ein Mensch weiß, Fröndenberg ist ein wahres Weinparadies. Die meisten Kenner haben es nur vergessen.“ Und zwinkert dabei verschwörerisch mit dem Auge. Was kommt noch? Das die Winzer von Nahe und Mosel neidisch auf den Ruhrtal-Südhang werden? Nur wer teilnimmt, kann am Ende mitreden.
160 Gäste pro Abend kommen in den Genuss des Ohren- und Gaumenschmaus. Immer acht Personen an festlich gedeckten Tischen, geschmückt mit Kerzen, können sich auf fünf Leckereien und fünf Weinproben freuen. Franz Lenze schaut sich verstohlen um und gibt flüsternd bekannt: „Ich weiß gar nicht, ob man es so ausdrücken darf. Aber ich garantiere jedem einen kulinarischen Mund-Orgasmus.“ Die Häppchen, ein weiteres Geheimnis. Sie sollen aber speziell auf die Jahreszeit ausgerichtet sein. „Vielleicht wird ja Lebkuchen in den Rebensaft gebröselt. Aber dies wäre zu einfach“, neigt Peter Neuhaus den Kopf.
Und da ist noch der Mann, der den Wein lebt und liebt. Ulf Nilson kommt aus Schweden, ging nach Italien, wurde Sommelier und kam schließlich nach Deutschland.
Was erwartet die Gäste außerdem? Bei der ersten Ausgabe der Weinlese wurde, natürlich, ein Weinkönigspaar erwählt. Diese „Tradition“ ist nun einmal ins Rollen gekommen und kann nicht mehr aufgehalten werden. „Wir werden ein neues Paar küren“, so Janine Bauer. „Johanna I. und Tobias I. freuen sich schon darauf die Insignien an ihre Nachfolger zu überreichen.“
Der Vorverkauf ist bereits gestartet. Tickets sind im Kulturbüro der Stadt Fröndenberg und in der Buchhandlung Kern zu bekommen. In Menden in der Buchhandlung Daub sowie per e-mail karten@kfu-online.de.
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